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Titelaufnahme

Titel
Bewertung der österreichischen Gewässerentwicklungskonzepte im Rahmen der Umsetzungsziele der EU-Richtlinien WRRL (2000/60/EG) und HWRL (2007/60/EG)
VerfasserKönig, Katharina ; Hauer, Christoph
Erschienen in
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft, Berlin, 2016, Jg. 68, H. 11, S. 475-487
ErschienenSpringer, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypAufsatz in einer Zeitschrift
Schlagwörter (DE)Österreich / Gewässerentwicklungskonzept / EU-Richtlinie
ISSN1613-7566
URNurn:nbn:at:at-ubbw:3-1861 Persistent Identifier (URN)
DOI10.1007/s00506-016-0347-y 
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Bewertung der österreichischen Gewässerentwicklungskonzepte im Rahmen der Umsetzungsziele der EU-Richtlinien WRRL (2000/60/EG) und HWRL (2007/60/EG) [1.09 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich wird das Gewässerentwicklungskonzept seit 1989 für übergeordnete langfristige flussgebietsbezogene Planungen herangezogen. In den Jahren 2003 und 2011 wurden zwei für die Wasserwirtschaft wichtige Richtlinien in das österreichische Recht implementiert. Erstere bildet die Wasserrahmenrichtlinie (2000/60/EG), letztere betrifft die Hochwasserrichtlinie (2007/60/EG). Beide Richtlinien geben die Erarbeitung von Plänen vor, zum einen der Nationale Gewässerbewirtschaftungsplan (WRRL) und zum anderen der Hochwasserrisikomanagementplan (HWRL). Aufgrund dieser Neuerungen ergab sich die Notwendigkeit einer Bewertung des Gewässerentwicklungskonzeptes in Hinblick auf mögliche Synergien zu den genannten Richtlinien. Zudem wurden die GEKs auf ihre innere Konsistenz überprüft. Es konnte aufgezeigt werden, welche Leitbilder zielstrebig mit entsprechenden Maßnahmen verfolgt wurden und werden und wo eine Lücke zwischen Leitbildern und Maßnahmen besteht. Anhand der Darstellung der jeweiligen Umsetzungsziele der Richtlinien wurde zudem ersichtlich, dass das Gewässerentwicklungskonzept einen wesentlichen Beitrag zur Zielerreichung leisten kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Austria uses the water development concepts as superior long-term catchment based planning since 1989. In the years 2003 and 2007 two important European guidelines for water management were implemented in Austrian law. The former is the Water Framework Directive (2000/60/EG), the latter concerns the Floods Directive (2007/60/EC). Both directives define the drafting of management plans, on the one hand the National Water Management Plan and on the other the Flood Risk Management Plan. In the light of these changes the assessment of water development concepts was done in order to check their internal consistency, as well as on the exterior consistency with respect to the two European Directives. It could be shown which “Leitbild” is actively pursued with appropriate measures and where a gap exists between the “Leitbild” and the measures. Based on the goals of the directives it became also obvious that the river development concept can make a significant contribution to the achievement of the goals.

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