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Titelaufnahme

Titel
Vergleich verschiedener Methoden zur Hangsicherung auf dem Straßenabschnitt des Prithivi Highways zwischen Naubise und Mugling in Nepal / eingereicht von Felix Hrdlicka
VerfasserHrdlicka, Felix
Betreuer / BetreuerinWu, Wei ; Acharya, Madhu Sudan
ErschienenWien, Dezember 2015
Umfangix, 135 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Nepal Prithivi Highway Naubise Mugling Massenbewegung Hangsicherung Stützbauwerk Stützmauer Schwergewichtsmauer
Schlagwörter (GND)Nepal / Straßenbau / Hangsicherung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-23454 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Vergleich verschiedener Methoden zur Hangsicherung auf dem Straßenabschnitt des Prithivi Highways zwischen Naubise und Mugling in Nepal [6.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Nepal natural disasters like earthquakes, floods, mudslides and landslides cause enormous damage to life and property. The protection of the population and the infrastructure against these natural hazards is a major challenge for the Nepalese government. This work deals with the evaluation and the comparison of different methods for slope stabilization along the Prithvi highway between the villages Naubise and Mugling. The slopes in this area are mainly stabilized by gravity walls and simple bioengineering measures. Other slope stabilization measures like piles or anchors are not used for financial or technical reasons. The conventional construction methods are retaining walls of stone masonry or gabions. The assessment of the structures suggests that damages on many objects are the result of extreme rainfall in combination with poor construction quality and maintenance. These damages present no immediate danger during the dry season. However, a change in the hydrological conditions, such as the rising water table during the rainy period, could cause instabilities of retaining structures.

Zusammenfassung (Englisch)

In Nepal führen Naturkatastrophen wie Erdbeben, Hochwasser, Murgänge, Hangrutschungen und andere Formen von Hanginstabilitäten Jahr für Jahr zu enormen Sachschäden und fordern zahlreiche Menschenleben. Der Schutz der Bevölkerung und der Infrastruktur vor diesen Naturgefahren stellt für die nepalesische Regierung eine große Herausforderung dar. Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Bewertung und dem Vergleich verschiedener Methoden zur Hangsicherung entlang des Prithivi Highways zwischen den Dörfern Naubise und Mugling. In dieser Region werden Hänge hauptsächlich durch Schwergewichtsmauern und einfache ingenieurbiologische Maßnahmen gesichert. Andere Methoden, wie zum Beispiel Pfahl- oder Ankerkonstruktionen, finden aus finanziellen oder technischen Gründen keine Anwendung. Übliche Bauweisen sind Stützmauern aus Natursteinmauerwerk oder Gabionen. Die Analyse der Stützkonstruktionen lässt darauf schließen, dass extreme Regenereignisse, in Kombination mit Mängeln bei der Ausführung der Bauwerke und den Instandhaltungsmaßnahmen, bei vielen Objekten zu Beschädigungen führten. In der Trockenperiode stellen diese Schäden keine akute Gefahr dar. Eine Veränderung der hydrologischen Verhältnisse, wie zum Beispiel der steigende Grundwasserspiegel während der Regenperiode, könnte die Standsicherheit einiger Bauwerke gefährden.