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Titelaufnahme

Titel
Einfluss der unterschiedlichen Nutzungsformen im Grünland im Hinblick auf das Ernährungspotential für die Honigbiene (Apis mellifera) / Verfasserin: Luana Maren Lang
Weitere Titel
Influence of the different ways of utilisation in grasslands on the potential nutrition for Apis mellifera
VerfasserLang, Luana Maren
Betreuer / BetreuerinBuchgraber, Karl ; Zollitsch, Werner
ErschienenWien, März 2016
Umfang135 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Honigbiene, Apis mellifera, Grünland, Nahrungspotential, Trachtfließbänder, Flächendeckungsgrad, alpines Grünland, Ennstal, MAB-Projekt, Mähintervall
Schlagwörter (EN)honey bee, apis mellifera, nutrient potential, grassland, mowing dates, Ennstal, MAB-project
Schlagwörter (GND)Grünlandnutzung / Samenpflanzen / Biene
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-23409 Persistent Identifier (URN)
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Einfluss der unterschiedlichen Nutzungsformen im Grünland im Hinblick auf das Ernährungspotential für die Honigbiene (Apis mellifera) [12.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die durch Imker erfahrene Rückläufigkeit der Nahrungsgrundlage für Bienen in der Landwirtschaft steht dem steigendem Druck auf Landwirte, eine immer höhere Produktivität zu erbringen, gegenüber. Dieser Interessenskonflikt ist auch in der Grünlandwirtschaft bemerkbar. Dass die Nutzungsart und -häufigkeit im Zusammenhang mit der Artenvielfalt steht, wurde bereits wissenschaftlich belegt. Von April bis September 2015 wurden die blühenden Pflanzenarten auf zwei Transekten im Ennstal mit insgesamt neun Versuchsflächen bestimmt und gezählt, sowie deren Flächendeckungsgrad (FDG) geschätzt. Die Erhebungen fanden wöchentlich statt. Die Flächen umfassten Einschnitt-, Zweischnitt-, Dreischnitt, Vierschnittwiesen, eine Mähweide und eine Dauerweide. Mittels der erhobenen Daten wurden statistische Auswertungen über die Unterschiede zwischen den einzelnen Nutzungsarten in Berg- und Tallage erstellt. Festgestellt wurde, dass es eine unterschiedliche Anzahl von blühenden Pflanzenarten auf den verschiedenen Nutzungsformen gibt. Die Berglage hatte allgemein eine höhere Artenvielfalt zu verzeichnen als die Tallage. Zusätzlich konnte auf der Berglage ein höherer Mittelwert an Flächendeckungsgrad nachgewiesen werden. Auch die Auswirkung der Mähintervalle konnte bei ähnlich bewirtschafteten Flächen gut aufgezeigt werden. Vor allem das gleichzeitige Schneiden mehrerer Flächen hat einen starken Einfluss auf einen kontinuierliche FDG blühender Pflanzenarten eines Transekts. Durch das Versetzten der Mähtermine können so Rückzugsplätze für die Honigbiene geschaffen werden. Erst ein ausgewogenes Mosaik der Bewirtschaftung, sowie die versetzte Mahd ergibt einen Weg, der auf der einen Seite für den Landwirt wirtschaftlich und futterqualitativ umsetzbar und vertretbar ist, auf der anderen Seite einen Mehrwert für Apis mellifera bietet und somit dem Imker und zu guter Letzt der Allgemeinheit zu Gute kommt.

Zusammenfassung (Englisch)

Apiarists in Austria are under the impression that the diversity of grasslands is decreasing over the last few years. Scientifically it is proved that the connection between plant diversity and exploitation methods as well as exploitation frequency is eminent. In order to discover the influence of different ways of utilisation in grasslands on the potential nutrition for Apis mellifera, plant species were documented on nine different trial fields in the Ennstal-area during the growing season in 2015. Weekly enquiries were made. The experimental area included single cut meadows, meadows with two, three or more than three cuts per year, field forage and permanent pasture. Statistical evaluations were made by means of this collected data, as well as differences between mountain and valley areas distinguished. There is a diminution within utilisation forms from extensive to intensive cultivation, however there are also methods to improve the concomitance of blooming plants which are important for honeybees. Additionally, there is a difference between the amount of plant species on fields in valleys or mountains. Montane areas are rich on plant species and they appear to have higher surface coverage of blooming plants. Mowing dates and mowing frequencies have a high impact on available blooming plants. If the cutting range of equally or divers cultivated fields is delayed by one to three weeks, the surface coverage is highly improving. Only a mosaic display of cultivation can keep a steady surface coverage of blooming plants which is important for the nutrition of honeybees. This is a possible way that seems to fulfil the demand of famers economically, as well as it adds value to the nutrient of Apis mellifera. And the result of these actions will serve the general public.