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Titelaufnahme

Titel
Establishing a RAW 264.7 cell culture model to study the effects of miRNAs on osteoclast differentiation / submitted by Viktoria Wiedemann
VerfasserWiedemann, Viktoria
GutachterGrillari, Johannes ; Hackl, Matthias
ErschienenVienna, 2016
Umfang64 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit deutscher Zusammenfassung
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)RAW 264.7 Zellen Osteoklast mikroRNA Osteoporose
Schlagwörter (EN)RAW 264.7 cells osteoclast microRNA osteoporosis
Schlagwörter (GND)Osteoklast / Osteoblast / miRNS / Knochen / Stoffwechsel / miRNS / Osteoporose / Biomarker / miRNS
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-23094 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Establishing a RAW 264.7 cell culture model to study the effects of miRNAs on osteoclast differentiation [4.05 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahren haben viele Publikationen die bedeutende regulatorische Rolle von mikroRNAs (miRNAs) auf den Knochenmetabolismus und ihren Zusammenhang mit Erkrankungen des Knochenapparates beschrieben. Es wurde nachgewiesen, dass miRNAs die Differenzierung von Osteoblasten und Osteoklasten kontrollieren, zwei wesentliche Zelltypen im Knochenumbau, der lebenslang stattfindet. Weiters wurde erkannt, dass diese Zellen über die Sekretion von Vesikeln die miRNAs enthalten, miteinander kommunizieren. Dieser Prozess ermöglicht die Detektion von miRNAs in Körperflüssigkeiten wie Blutserum, wo sie als „zirkulierende miRNAs“ bezeichnet werden. Die Konzentration von zirkulierenden miRNAs verändert sich nachweislich mit dem Auftreten von osteoporotischen Frakturen und erst kürzlich wurde gezeigt, dass aufgrund bestimmter miRNA-Signaturen zwischen Osteoporose-Patienten und gesunden Personen unterschieden werden kann. Diese Daten führten zu der Entwicklung des weltweit ersten miRNA-basierenden Diagnosetests für die frühzeitigere Erkennung von Osteoporose, welcher bis 2018 einer klinischen Prüfung unterzogen werden soll. Um die Auswirkungen dieser neuartigen miRNA Biomarker auf den grundlegenden Mechanismus der Erkrankung besser verstehen zu können, wurde im Rahmen dieser Masterarbeit ein in der Knochenforschung generell anerkanntes In Vitro Osteoklasten-Modell etabliert.

Zusammenfassung (Englisch)

During the last years, many publications summarised the important regulatory roles of microRNAs (miRNAs) in bone metabolism and their association to bone-related diseases. MiRNAs were shown to control the differentiation of osteoblasts and osteoclasts, two key players in the life-long process of bone remodeling. Furthermore these cells were demonstrated to communicate via the secretion of miRNA-containing vesicles, which generally enables the detection of miRNAs in body fluids, referred to as “circulating miRNAs”. Such levels of circulating miRNAs were observed to change after the occurrence of osteoporotic fractures and recently, it was announced that due to certain miRNA signatures discrimination between osteoporotic patients and healthy persons was possible. These data led to the development of the worldwide first miRNA-based diagnostic test for early diagnosis of osteoporosis, which will undergo clinical validation until 2018. In order to understand the effects of prominent miRNAs on the underlying mechanism of disease, an in bone research generally accepted In Vitro osteoclast model was established, within the framework of this master thesis.