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Titelaufnahme

Titel
Bäuerliche Hausgärten in drei ausgewählten Gemeinden des Mostviertels : Unterschiede zwischen den Erhebungsjahren 2002 und 2016 / eingereicht von Elisa Besenbäck
VerfasserBesenbäck, Elisa
GutachterVogl, Christian Reinhard ; Vogl-Lukasser, Brigitte
ErschienenWien, 2016
Umfang92, 20 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Garten, Hausgarten, Bauerngarten, Ethnobotanik, Mostviertel, Scheibbs, Arteninventar
Schlagwörter (GND)Verwaltungsbezirk Scheibbs / Bauerngarten
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22993 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Bäuerliche Hausgärten in drei ausgewählten Gemeinden des Mostviertels [2.66 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Besenbäck, Elisa. 2016. Bäuerliche Hausgärten in drei ausgewählten Gemeinden des Mostviertels Unterschiede zwischen den Erhebungsjahren 2002 und 2016; Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien; Bäuerliche Hausgärten sind kleine, räumlich abgegrenzte Flächen mit hoher Artenvielfalt und -dichte, die zu einem Bauernhof gehören. Sie sind dynamische Systeme, deren Wandel bisher kaum untersucht ist. Im Zuge dieser Längsschnittstudie wurden 46 Hausgärten einer Untersuchung aus dem Jahr 2002 in drei Mostviertler Gemeinden erneut im Jahr 2016 untersucht. Die Masterarbeit beschreibt die Hausgärten im Jahr 2016, vergleicht sie mit den Daten aus dem Jahr 2002 und identifiziert Faktoren, die die Unterschiede erklären. Auf sieben Höfen wurde der Hausgarten aufgelassen, meist in Zusammenhang mit dem Ausfall der Bewirtschafterin. Dabei handelte es sich um tendenziell größere, alleine von älteren Frauen bewirtschaftete Gärten. Von den 39 noch vorhandenen Gärten wurde der Artenbestand dokumentiert und Daten zu Hof, Bewirtschafterin und Garten erhoben. Ein Teil der Gärten hat sich im Erscheinungsbild verändert und entspricht nicht mehr dem „typischen“ Hausgarten der Region. Vor allem neu angelegte Gärten und Gärten neuer Bewirtschafterinnen weisen Veränderungen auf. Die Artenzahl ist in der Region und pro Garten angestiegen, die Artengrundausstattung hat sich jedoch kaum verändert. Der Anteil von Zierpflanzen ist gesunken. Der Anstieg der Artenzahl der Nutzpflanzen ist den Nahrungspflanzen zuzuschreiben. Durch eine Veränderung der Haushaltsgröße kann die Zunahme der Nahrungspflanzen erklärt werden. Die im Bezug zur Bewirtschafterin untersuchten Variablen erklären die beobachteten Veränderungen nicht statistisch absicherbar. Aufgrund der Literatur und beobachteter Veränderungen durch Bewirtschafterwechsel ist ein Zusammenhang von Bewirtschafterin und Garten dennoch anzunehmen.

Zusammenfassung (Englisch)

Besenbäck, Elisa. 2016. Farmers home gardens in three selected communities of the Mostviertel Changes between the years 2002 and 2016. Master thesis at the University of Natural Resources and Life Sciences Vienna (Austria); Farmers home gardens are small, enclosed areas with a high density and diversity of species, located close to a farm. The gardens are dynamic systems undergoing permanent transition, which is scarcely investigated. This longitudinal survey investigated 46 farmers home gardens in three communities of the Mostviertel that were part of a study in 2002. This thesis describes the home gardens in 2016, compares them to the 2002 data and identifies possible variables explaining the changes. On seven farms the garden no longer existed, mostly because the person managing the garden could no longer do so. These gardens tended to be larger and managed alone by elder women. For the 39 still existing gardens, a species inventory was compiled and data on the garden managers, the farms and the gardens was collected. Some of the gardens changed appearance and no longer match the “typical” and mainly found home garden of the region. Relocated gardens and gardens of new managers tend to change in appearance especially. The number of species increased while the basic set of commonly occurring species remained almost the same. The proportion of ornamental species decreased. The simultaneous increase of useful plants was mainly due to an increase of food plants, which can be explained by a changed number of household members. The variables relating to the garden manager do not explain any of the observed changes statistically significant. However, evidence in literature and observations of changes following a change in garden manager imply a relation between garden manager and home garden is still likely.