Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Hydropeaking induced effects on drift and colonization of benthic invertebrates / Christina Kaltenbacher
VerfasserKaltenbacher, Christina
GutachterGraf, Wolfram ; Schülting, Lisa
ErschienenVienna, December 2016
UmfangVI, 94 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Makrozoobenthos, Drift, Schwall, Kolonisierung
Schlagwörter (EN)Hydropeaking, drift, benthic invertebrates, diurnal pattern, colonization, pulse releases, macroinvertebrate
Schlagwörter (GND)Makrozoobenthos / Schwall
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22856 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Hydropeaking induced effects on drift and colonization of benthic invertebrates [3.62 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit wurde im Rahmen des Masterstudiums “Water management and environmental engineering“ am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement (IHG) an der Universität für Bodenkultur in Wien, Österreich, verfasst. Sie beschäftigt sich mit den durch Schwall induzierten Effekten auf die Kolonisierung durch und Drift von Makrozoobenthos. Zu diesem Zweck wurden zwei unterschiedliche Experimente in Lunz am See (Niederösterreich) in Versuchsrinnen, die eine Regelung der Menge und Dauer des Abflusses erlauben, durchgeführt. Das erste Experiment, ein kurzzeitiger Versuch, beschäftigt sich mit der Drift von Makroinvertebraten. Dazu wurden drei Versuchsrinnen mit einem Abfluss von 60l/s beschwallt, während drei weitere einen Grundabfluss von 6l/s aufwiesen und somit als Kontrolle dienten. Jeweils zwei Versuchsdurchgänge wurden bei Tag und zwei bei Nacht durchgeführt. Im zweiten Teil wurde die Kolonisierung von zwei Versuchsrinnen durch Makrozoobenthos nach einem sechswöchigen Langzeitversuch untersucht. Auch hier gab es wiederum eine Kontrollrinne mit einem kontinuierlichen Abfluss von 25l/s, während die andere Versuchsrinne einen Minimalabfluss von 20l/s aufwies und einmal täglich mit 180l/s beschwallt wurde. In den Ergebnissen beider Studien ließen sich die Effekte von Schwall auf das Makrozoobenthos erkennen. Obwohl sich im Langzeitversuch zeigte, dass ein regelmäßiger Anstieg der Fließgeschwindigkeiten zu einer höheren Diversität, sowie Anzahl und Biomasse der Invertebraten führte ein Grund könnte hier die möglicherweise positiv wirkende Variabilität der Lebensraumbedingungen sein , so konnte im Kurzzeitversuch gezeigt werden, dass unter Schwalleinfluss bis zu 40% der Individuen verdriftet werden. Weiters wurde ein Anstieg der nächtlichen Drift verglichen mit der Drift unter Tags bestätigt, was sich jedoch hauptsächlich unter Schwall beobachten ließ. Dies deutet auf eine erhöhte Auswirkung des Schwalls auf den Makrozoobenthos in der Nacht hin.

Zusammenfassung (Englisch)

The prevalent Master thesis was written within the scope of the Master program “Water management and environmental engineering” at the Institute for Hydrobiology and Aquatic Ecosystem Management of the University of Applied Life Sciences in Vienna, Austria. It focuses on the hydropeaking induced effects on colonization and drift of benthic invertebrates. Therefore in Lunz am See, Lower Austria, two different test procedures were developed and performed in experimental flumes which allow discharge and pulse-release regulations. The first test procedure was carried out in six flumes as a short term experiment to observe night and day differences in drift of benthic invertebrates. Three of the flumes were used as treatment with a peakflow of 60 l/s and a baseflow of 6 l/s; simultaneously, the other three served as control with a constant flow of 6 l/s. The second experimental setup was designed as a long-term six week colonization experiment in two experimental flumes, each consisting of three sub-flumes with three pool- and three riffle-sections. One of these flumes was subject to a continuous discharge of 25 l/s, whereas the other was provided with hydropeaking with a minimum flow of 20 l/s and a peak flow of 180 l/s once a day. The outcomes show that hydropeaking has a significant effect on the community structure of benthic invertebrates. Even though a periodical increase of the discharge leads to a slightly higher taxa diversity, abundance and biomass possibly due to diversified habitat conditions as seen in the long-term experiment, the short-term experiment depicted the power of hydropeaking as almost up to 40 % of the invertebrates abundance drifted. Compared to the drift during day, an increase of the nocturnal drift could be observed. However, this was mainly witnessed under hydropeaking circumstances, indicating that an increase of shear stress has a higher impact on benthic invertebrates during the night than during the day.