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Titelaufnahme

Titel
Die Umweltrelevanz von Onlinehandel im Vergleich zu stationärem Handel mit Fokus auf die Abfallwirtschaft / eingereicht von Katharina Stoll
VerfasserStoll, Katharina
Betreuer / BetreuerinObersteiner, Gudrun ; Salhofer, Stefan
ErschienenWien, August 2016
UmfangVI, 89 Seiten : Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Onlinehandel, stationärer Handel, Ökobilanz, Verpackungen, Abfall
Schlagwörter (EN)E-commerce, traditional commerce, LCA, packaging, waste
Schlagwörter (GND)Electronic Commerce / Einzelhandel / Abfallaufkommen / Umweltverträglichkeit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22818 Persistent Identifier (URN)
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Die Umweltrelevanz von Onlinehandel im Vergleich zu stationärem Handel mit Fokus auf die Abfallwirtschaft [2.32 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den letzten Jahren kam es zu einem starken Anstieg der über den Onlinehandel verkauften Produkte und Experten gehen auch in den nächsten Jahren von einem stetigen Zuwachs aus. Ziel dieser Arbeit war die Umweltauswirkungen des Onlinehandels und des stationären Handels zu vergleichen. Der Fokus lag auf dem jeweiligen Abfallaufkommen. Auf Basis von Daten des Unternehmens Sonnentor GmbH, Literatur und eigenen Erhebungen wurden Szenarien entwickelt und mittels Ökobilanzierung bewertet. Um die Auswirkungen der Einwohnerdichte einer Region zu zeigen, erfolgte die Gegenüberstellung einer urbanen Region und einer ländlichen Region. In der dicht besiedelten Region ist der Onlinehandel in den Wirkungskategorien Klimawandel und fossiler Ressourcenverbrauch aus ökologischer Sicht der vorteilhaftere Vertriebsweg. Aufgrund der geringeren Menge an Verpackungen verursacht der traditionelle Handel in der Wirkungskategorie terrestrische Versauerung geringere Umweltwirkungen. Im Gegensatz dazu ist ein Kauf im Onlinehandel in der ländlichen Region auch in dieser Wirkungskategorie der vorteilhaftere Vertriebsweg. Das Ergebnis lässt sich auf den ineffizienten Transport im privaten Bereich zurückführen. Im Szenario Onlinehandel dominieren die Herstellung der Verpackungen und die Energiebereitstellung für den Bestellvorgang die Umweltwirkungen. Obwohl die Menge der Verpackungen im Onlinehandel fast sieben Mal höher ist, hat deren Entsorgung nur geringe Auswirkungen auf das Ergebnis. Die Ergebnisse verändern sich im Falle des Kaufes von mehreren Produkten, einer nicht möglichen Erstzustellung, einer Rücksendung/Rückgabe des Produktes und einer nur anteiligen Zurechnung des Transportweges. Die Ergebnisse zeigen, dass eine eindeutige Aussage über den besten Vertriebsweg nicht möglich ist. Mehrere Faktoren, wie die Transportdistanz und die Anzahl der gekauften Produkte, müssen beim Kauf berücksichtigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In recent years the number of products bought via e-commerce has increased and experts predict an ongoing rise in future. This raises questions about the ecological effects of this development. Therefore the aim of this thesis was to compare the environmental impacts arising from e-commerce and traditional retail. The focus was on the respective amount of packaging. On the basis of data from the company Sonnentor GmbH, literature and own surveys scenarios ware developed and analysed using life cycle assessment (LCA). In order to show the impact of the population density, one urban and one rural region were compared. In the basis scenario of the dense area e-commerce is the best option for the impact categories climate change and resource depletion. For terrestrial acidification traditional retail shows better results due to the lower amount of packaging. On the contrary in the case of the rural region e-commerce is also the best option in terrestrial acidification due to the high impact of private transport in the traditional retail scenario. In the e-commerce scenario the production of packaging and energy supply for placing the online order are dominating the environmental impact. Even though the amount of packaging is almost seven times higher in the case of e-commerce than in traditional retail, their disposal only has a minor impact on the results. Their impact accounts for less than 5 % of the total impact. Interestingly, different results can be shown in case more products are bought, the first delivery is not possible, the product is returned and only a part of the transport distance is accounted for the product. Results show that a general statement about the environmentally best sales channel is not possible. A lot of factors as the transport distances and the number of products have to be taken into account when buying a product.