Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Prevalence of skin lesions and associated risk factors in organic pigs in six European countries / submitted by Katharina Fohringer
VerfasserFohringer, Katharina
Betreuer / BetreuerinWinckler, Christoph ; Leeb, Christine ; Rudolph, Gwendolyn
ErschienenVienna, 2016
Umfang79 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit deutscher Zusammenfassung
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Risikofaktorenanalyse, Bioschweine, Hautverletzungen
Schlagwörter (EN)risk factor analysis, organic pigs, skin lesions
Schlagwörter (GND)Biologische Viehwirtschaft / Schweinemast / Haut / Tiergesundheit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22584 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Prevalence of skin lesions and associated risk factors in organic pigs in six European countries [2.18 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hautverletzungen können als Tierwohl-Indikator herangezogen werden. Im Rahmen dieser Masterarbeit wurden Daten auf 47 Biobetrieben in sechs europäischen Ländern gesammelt, um bereits bekannte oder zusätzliche potentielle Risikofaktoren für Hautverletzungen bei Bioschweinen zu analysieren. Die Studie sollte Aufschluss geben über die Prävalenzen von Hautverletzungen, Vulvaverletzungen und -deformationen, Ohr- und Schwanzverletzungen sowie das Vorliegen kurzer Schwänze. Im Rahmen der Betriebsbesuche wurden Interviews und direkte Beobachtungen im Stall durchgeführt. Fünf geschulte Beobachter führten die Beobachtungen durch. Die Verletzungsgrade wurden folgendermaßen erhoben: “1” für verletzte Tiere (akute Wunden oder Kratzer oder fehlende Teile an Ohr, Schwanz und Vulva), “0” für keine Verletzungen. Während der Beobachterabgleich bei allen tierbezogenen Parametern außer Hautverletzungen bei Absetzern und Mastschweinen zufriedenstellend war, stellte sich der Abgleich bei Resourcen als schwierig heraus. Das zeigt, wie wichtig Beobachterabgleiche und ein dementsprechendes Beobachtertraining vor den Betriebserhebungen sind. Die medianen Prävalenzen von Hautverletzungen waren auf den erhobenen Biobetrieben auf niedrigem Niveau: 1.84 % kurze Schwänze bei Absetzern, 5.4 % Hautverletzungen bei Mastschweinen, 15.5 % Hautverletzungen bei tragenden Sauen, 4.9 % Vulvadeformationen bei tragenden Sauen. Die medianen Prävalenzen der übrigen Verletzungsarten waren gleich Null. Die univariate Vorselektion ergab eine Reihe von potenziellen Risikofaktoren, die in die multifaktorielle Analyse mittels linearen Modells eingingen. Es ergab sich lediglich ein signifikantes Modell: Die Prävalenz kurzer Schwänze bei Mastschweinen war höher, wenn Landwirte bereits beim Einstallen in den Maststall Tiere mit kurzen Schwänzen beobachtet hatten. Die aus der univariaten Analyse hervorgegangenen potenziellen Risikofaktoren sollten in weiteren Forschungsarbeiten berücksichtigt werden.

Zusammenfassung (Englisch)

Skin lesions can be used as one of many indicators to measure the welfare of animals. For this master thesis data were collected on 47 organic farms in six European countries in order to analyse potential risk factors for skin injuries in organic pigs. One objective of this study was to describe the prevalences of body lesions, vulva lesions and deformations, ear and tail lesions as well as short tails on organic pig farms. Another aim was to confirm already known risk factors or to identify additional hazards for skin lesions in organic pigs. During the farm visits interviews and direct observations were carried out. Parameters were scored by five trained observers. Lesion scores were assessed by using a 2-category rating scale (yes/no): pigs with acute injuries (wounds or scratches)or missing parts of the body (e.g. ear or vulva deformations, reduced tail length) were counted as „1“, no lesions as „0“. Whilst the observers reached sufficient reliability in all animal based parameters (except body lesions in weaners and fatteners) resource scoring turned out to be a challenge. This points out that inter-observer repeatability testing and training is highly relevant before carrying out on-farm assessment. The median prevalences of skin lesions were found to be on a low level on the assessed organic farms: short tails in weaners: 1.84 %, short tails in fatteners: 5.4 %, body lesions in fatteners: 15.5 %, body lesions in pregnant sows: 30.3 %, vulva deformations in pregnant sows: 4.9 %, other lesion types: