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Titelaufnahme

Titel
Die Etablierung von Themenorten und ihr Einfluss auf örtliche gemeinschaftsfördernde Aktivitäten als Indikatoren regionaler Identität / Magdalena Wachter
VerfasserWachter, Magdalena
Betreuer / BetreuerinWytrzens, Hans Karl
ErschienenWien, September 2016
UmfangIII, 164 Seiten : Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)ländliche Ortschaften, Themenorte, Standortmarketing, gemeinschaftsschaffende Aktivitäten, Partizipation
Schlagwörter (EN)themed places, rural villages, community building activities, participation, place branding
Schlagwörter (GND)Regionale Identität / Standort / Markenpolitik
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22544 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Die Etablierung von Themenorten und ihr Einfluss auf örtliche gemeinschaftsfördernde Aktivitäten als Indikatoren regionaler Identität [4.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Für einige Ortschaften bot die Etablierung als Themenort eine geeignete Strategie, um sich, etwa durch Stärkung der regionalen Identität, im Standortwettbewerb zu behaupten. Die vorliegende Untersuchung ermittelt, ob der durch die Fokussierung auf ein Thema erwünschte identitätsstiftende Effekt tatsächlich eintritt. Dabei fungierten örtliche, gemeinschaftsfördernde Aktivitäten als Indikator regionaler Identität. Auf Basis einer Dokumentenanalyse, 6 Experteninterviews und 260 standardisierten Interviews mit Einwohnern wurden im Weinviertel (nordöstliches Niederösterreich) drei Orte mit sowie ohne Themenzuweisung verglichen. Einwohnern von Themenorten beteiligen sich signifikant öfter an Vereinigungen (2,73 vs 1,84 Mitgliedschaften bei Vereinigungen pro Einwohner) und Veranstaltungen (25,58 vs 17,5 Veranstaltungsbesuche im Jahr). Diese Ergebnisse sagen allerdings nichts über die Richtung der Kausalität aus. Es bleibt ungeklärt, ob ein thematischer Schwerpunkt gemeinschaftsfördernde Aktivitäten nun begünstigt oder ob dies eher umgekehrt der Fall ist.

Zusammenfassung (Englisch)

For some rural villages branding by using a thematic focus has proven a strategy to succeed in the competition of locations, inter alia, by strengthening regional identity. The present investigation checks whether the effect of creating identity through concentrating on a subject actually occurs. Local community forging activities thereby served as indicators of regional identity. Based on document analyses, 6 expert and 260 standardized interviews with inhabitants, three themed and three non-themed places in north-eastern Lower -Austria (“Weinviertel”) were compared. Statistical analyses show significant higher participation in associations (2.73 vs 1.84 memberships/inhabitant) and events (25.58 vs 17.50 visits of events per year) among the inhabitants of themed places. Nonetheless this does not say anything about the direction of causality. It remains unclear whether a thematic focus encourages community building activities or vice versa.