Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Partizipation zur Berücksichtigung der Interessen lokaler Akteur_innen bei der Neuorganisation von städtischen Freiräumen anhand des Kardinal-Rauscher-Platzes und des Siebensternparks in Wien / Leo Lisa Söldner
VerfasserSöldner, Leo Lisa
GutachterSchneider, Gerda
ErschienenWien, Juli 2016
Umfang178 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Beteiligung, Partizipation, Bürgerbeteiligung, Freiraumplanung, Landschaftsplanung, Planung, Stadt, urban, Wien
Schlagwörter (EN)citizen participation, participation, urban, public space, city, Vienna
Schlagwörter (GND)Wien / Öffentlicher Raum / Einwohner / Partizipation / Raumordnung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22432 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Partizipation zur Berücksichtigung der Interessen lokaler Akteur_innen bei der Neuorganisation von städtischen Freiräumen anhand des Kardinal-Rauscher-Platzes und des Siebensternparks in Wien [163.29 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Hintergrund: In einer wachsenden Stadt wie Wien erlangen Parks und Plätze als öffentliche Freiräume immer größere Bedeutung. Die Ansprüche an diese öffentlichen Freiräume steigen und sie müssen verschiedenste Funktionen erfüllen. Partizipation in der Planung ist wichtig, etwa um die Ansprüche der (potentiellen) Nutzer_innen zu erfahren. Die Stadt Wien hat sich daher vorgenommen, ihre Bewohner_innen an stadt- und freiraumplanerischen Prozessen zu beteiligen. Die Art der Umsetzung der Beteiligung wurde in dieser Arbeit anhand der Beispiele des Siebensternparks und der Wasserwelt geprüft, darauf basierend wurden Empfehlungen für sensible Partizipationsprozesse erarbeitet. Methoden: Die Orte wurden bezüglich ihrer baulich-räumlichen, sozio-ökonomischen Strukturen und Freiraumqualitäten aufgenommen und abgebildet. Die dokumentierten Beteiligungsprozesse wurden qualitativ analysiert und in Expert_inneninterviews diskutiert. Die von den Beteiligten genannten Bedürfnisse wurden mit den Orten nach der Umgestaltung verglichen. Die gewählten Herangehensweisen und Beteiligungsmethoden, die zur Verbesserung der Planungsqualität beigetragen haben, wurden herausgearbeitet. Ergebnisse: Die Partizipation wurde in beiden Projekten insgesamt gut umgesetzt und viele der geäußerten Ansprüche wurden in die Planung aufgenommen. Besonders positiv haben aufsuchende, niederschwellige Methoden und Rückmeldeschleifen zum Prozess beigetragen. Der Vergleich dieser beiden Projekte mit sehr unterschiedlichen Nutzer_innendemographien machte auch deutlich, dass Partizipationsmethoden an den jeweiligen Ort, Kontext und Nutzer_innengruppe angepasst werden müssen. Conclusion: Auf den Ergebnissen basierend wurden Empfehlungen für sensible Partizipationsprozesse bei der Umgestaltung von öffentlichen Freiräumen erarbeitet. Dazu zählen ein frühes Einbeziehen der Planer_innen, Zielgruppenfokussierung, das Schaffen klarer Rahmenbedingungen, aufsuchende Methoden, schriftliche Dokumentation und Evaluierung.

Zusammenfassung (Englisch)

Background: In a growing city such as Vienna, parks and squares become steadily more important as public free spaces. The demands on these public free spaces are rising as they need to fulfill various functions. Participation in planning them is important, for example to get to know the demands of (potential) users. Therefore, the city of Vienna has tasked itself to include its citizens in the planning processes of city and free space development. How this inclusion was realized was examined in two such planning processes (Wasserwelt and Siebensternpark), based on this recommendations for sensible participation processes were developed. Methods: The two spaces were analyzed to compare the spacial and socio-economic structures before and after planning and reconstruction process. The documented participation processes were analyzed and expert interviews were conducted to interpret the data. The needs expressed by the participants were compared to the realized spaces after reconstruction. Based on this, it was elaborated which methods of participation led to better quality of the planning. Results: In both projects the participation process was successful implemented and many of the needs expressed by potential users found their way into the planning. In particular, low-threshold methods on location and feedback loops led to positive results. The comparison of the projects showed that different methods are needed for different settings and target groups. Conclusion: Recommendations for sensible participation processes for restructuring public spaces were worked out based on these results. These include involving planners at an early stage, focus on target groups, creation clear framework conditions, accessible and scouting methods, written documentation and evaluation.