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Titelaufnahme

Titel
Assessing the validity of MERRA reanalysis data for simulation of wind power production / submitted by Sebastian Mosshammer
VerfasserMosshammer, Sebastian
GutachterSchmid, Erwin ; Schmidt, Johannes
ErschienenVienna, July 2016
UmfangVII, 71 Seiten : Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)MERRA Reanalyse Daten, Simulationsmodell, Windkraft, Validitätsanalyse
Schlagwörter (EN)MERRA Reanalysis Data, Simulation Model, Wind Power, Validity Analysis
Schlagwörter (GND)Windpark / Windgeschwindigkeit / Simulation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22208 Persistent Identifier (URN)
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Assessing the validity of MERRA reanalysis data for simulation of wind power production [3.53 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der steigende Anteil von Windkraft an der Elektrizitätsproduktion bedingt die Errichtung von zusätzlichen Windparks an neuen und geeigneten Standorten. Um die lokalen Windverhältnisse festzustellen, sind meist zeit- und kostenintensive Messungen notwendig. Das Ziel der Masterarbeit ist es MERRA Reanalyse Daten in einem Windkraft Simulationsmodell zu verwenden, um die Validität der MERRA Daten anhand eines Vergleiches mit realen Produktionsdaten zu bestimmen. Die Windkraftproduktion von 4 Windparks (1 in Österreich und 3 in Neuseeland) wurde mit der simulierten Produktion verglichen. Für jeden Windpark wurden die Windgeschwindigkeiten (des am nächsten gelegenen Punktes des MERRA Datensatz zum jeweiligen Windpark) mit Hilfe des empirisch abgeleiteten „Power Law“ auf die Hubhöhe der Turbinen extrapoliert. Im Simulationsmodell wurden die Leistungskurven der installierten Turbinen jedes einzelnen Windparks verwendet, welche den Zusammenhang zwischen Windgeschwindigkeit und Elektrizitätsproduktion darstellen. Verschiedene zeitliche Auflösungen von stündlich bis jährlich wurden analysiert und mit allen 4 Windparks verglichen. Die Ergebnisse zeigen, dass das Simulationsmodell abhängig vom Standort die Gesamtproduktion sowohl unterschätzt als auch überschätzt. Die Korrelationskoeffizienten für die stündliche Produktion liegen zwischen 0.67 und 0.75 und steigen bei einer täglichen Auflösung zwischen 0.74 und 0.85 an. Im Simulationsmodell werden geringere Produktionen überschätzt und höhere unterschätzt, obwohl es nahe der Nennleistung als auch bei null Leistung Ausnahmen gibt. Das ist eine Konsequenz der geringen räumlichen Auflösung und dem eingesetzten geglätteten Höhenmodell von MERRA. Dieses Problem könnte mit einem empirisch abgeleiteten Optimierungsmodell gelöst werden. Die MERRA Daten sind nur bedingt geeignet einzelne lokale Windparks zu simulieren, jedoch dürfte sich diese für größere räumliche Einheiten verbessern.

Zusammenfassung (Englisch)

The increasing share of electricity generation from wind power is accompanying by installations of wind farms at new and suitable locations. Analyzing the local wind conditions often requires time- and cost-intensive measurements. Therefore, methods are developed to pre-assess the quality of new wind farm locations. The aim of this thesis is to use MERRA reanalysis data in a wind power simulation model in order to assess the validity of the MERRA data by comparison with real production data. The wind power production of 4 wind farms (1 in Austria and 3 in New Zealand) are compared with the simulation results. At each wind farm, the wind speeds (of the point in the MERRA dataset closest to the wind farm) are extrapolated to the hub height of the turbines by using the empirical derived “power law”. The simulation of the production uses the power curves of the installed turbines (of each wind farm), which represent the relation between wind speed and electricity generation. Several temporal resolutions from hourly to annual are analyzed and compared between the 4 wind farms. Results show that the simulation model does over- and underestimate the total production depending on the location. Correlation coefficients for hourly production are between 0.67 and 0.75 and increase between 0.74 and 0.85 for daily production. In general, low production events are overestimated and high production events are underestimated by the simulation model, although there are exceptions for a production close to rated or zero power. This is a consequence of the low spatial resolution and the utilized smoothed elevation model in MERRA. This could be overcome by the use of an empirical derived optimization model. Hence, the MERRA data has limited suitability for the simulation of single wind farm locations, but it could be useful for the simulation of larger spatial extents.