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Titelaufnahme

Titel
Vergleich ausgewählter Qualitätssicherungssysteme in der Produktion von Salmoniden in der Aquakultur mittels Inhaltsanalyse / Peter Zwifl
VerfasserZwifl, Peter
GutachterPöchtrager, Siegfried
ErschienenWien, Juli 2016
UmfangXI, 166 Seiten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Qualitätssicherungssysteme Aquakultur qualitative Inhaltsanalyse AMA-Gütesiegel Handlungsempfehlungen Salmoniden
Schlagwörter (EN)quality assurance system aquaculture content analysis AMA-Gütesiegel recommendations salmonids
Schlagwörter (GND)Lachsartige <Familie> / Aquakultur / Lebensmittelqualität / Gütezeichen
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22154 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Vergleich ausgewählter Qualitätssicherungssysteme in der Produktion von Salmoniden in der Aquakultur mittels Inhaltsanalyse [2.56 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Fisch und Fischprodukte sind essentiell für die Grundversorgung der wachsenden Weltbevölkerung. Die Fischbestände in den Meeren sind nahezu am Kollabieren. Die steigende Nachfrage kann nur durch eine wachsende Produktion in der Aquakultur sichergestellt werden. Die Aquakultur ist der am schnellsten wachsende Agrarsektor weltweit. Da die vertikale Komplexität der Lebensmittelversogungskette zunimmt und der Zugang zu lukrativen Märkten in entwickelten Ländern oft nur mit Hilfe von Zertifizierungen möglich ist, nimmt der Bedarf an Qualitätssicherungssystemen stark zu. Die AMA-Marketing reagierte auf diesen Trend mit der Entwicklung des AMA-Gütesiegel Programms „Fisch“. Im Rahmen der vorliegenden Arbeit sind mithilfe der Inhaltsanalyse drei internationale bewährte Qualitätssicherungssysteme in der Aquakultur (GAA BAP, GLOBALG.A.P. und ASC) mit dem österreichischen AMA-Gütesiegel Programm „Fisch“ mittels definierter Kriterien verglichen worden. Daraus sind Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der AMA-Gütesiegel Richtlinie abgeleitet worden, welche anschließend mit drei Experten diskutiert wurden. Das AMA-Gütesiegel Programm „Fisch“ kann in mehreren Punkten verbessert werden. Zum einen sollte das Beschwerdemanagement genauer definiert werden. Die Publizierung von Richtlinienentwürfen zur öffentlichen Konsultation sowie von zertifizierten Betrieben auf der Webseite würde die Transparenz erhöhen. Desweiteren sollte die Richtlinie um Anforderungen für die Herkunft von Fischfuttermitteln erweitert werden. Anhand der Experteninterviews sind mögliche Diskrepanzen der Theorie und der Umsetzung in die kleinstrukturierte heimische Branche aufgezeigt worden.

Zusammenfassung (Englisch)

Fish and fish products are essential for the growing world population. However, marine fish stocks are almost collapsing. Growing consumer demand can only be met through an increase in aquaculture production. Aquaculture is the world's fastest growing sector within the food industry. As supply chains have become more vertically-integrated and the access to lucrative consumer markets in developed countries is often only possible with the help of certifications, the need for quality assurance systems increases sharply. AMA-Marketing responded to this trend by developing the AMA quality label program „Fisch". Within the scope of the work, three internationally established quality assurance systems for aquaculture (GAA BAP, GLOBALG.A.P. and ASC) were compared with the Austrian scheme on the basis of content analysis and selected criteria. As a result, recommendations were formulated to enhance the Austrian quality assurance system for aquaculture, which were then discussed with three experts. The AMA quality label program "Fisch" can be improved in several respects. First of all, complaint management should be defined more precisely. The publication of draft guidelines for public consultation, as well as the publication of certified farms on the website, would increase transparency. Furthermore, the standards should be extended according to the requirements regarding the origin of fish feed. Based on the interviews conducted with the experts, possible discrepancies have been identified between theory and practical application.