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Titelaufnahme

Titel
Intergenerational learning - age-specific motives and obstacles for participation in the Biosphere Reserve Salzburger Lungau and Kärntner Nockberge / submitted by Julia Snajdr
VerfasserSnajdr, Julia
GutachterPenker, Marianne ; Schauppenlehner-Kloyber, Elisabeth
ErschienenVienna, May 24th 2016
UmfangXI, 93 Seiten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit deutscher Zusammenfassung
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Jugend, Ältere Frauen, Österreich, Intergenerationeller Wissensaustausch, Co-management
Schlagwörter (EN)Youth, Elderly women, Austria, Intergenerational knowledge exchange, Co-management
Schlagwörter (GND)Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge / Bevölkerung / Partizipation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-22080 Persistent Identifier (URN)
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Intergenerational learning - age-specific motives and obstacles for participation in the Biosphere Reserve Salzburger Lungau and Kärntner Nockberge [0.51 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Im Biosphärenpark Salzburger Lungau und Kärntner Nockberge wird die lokale Bevölkerung seit mehreren Jahren in die Schutzgebietsplanung einbezogen. Im Salzburger sowie im Kärntner Teil des Parks sind Jugendliche und ältere Frauen für das Partizipationsvorhaben besonders schwer zu erreichen und zu mobilisieren. Beide Gruppen sind für den Park aber von großer Bedeutung, auch wegen der Möglichkeit des intergenerationellen Lernens. Einzel- und Gruppeninterviews mit 70 Jugendlichen und älteren Frauen veranschaulichen Motive und Herausforderungen der Partizipation und des intergenerationellen Lernens wie auch das Biosphärenpark-relevante Wissen, welches zwischen den Generationen ausgetauscht werden könnte. Aus den Ergebnissen konnten Maßnahmen zur Beteiligung und für intergenerationelles Lernen der oben genannten Altersgruppen abgeleitet werden. In der Literatur noch nicht identifizierte Herausforderungen und Motive der Partizipation umfassen die Einschätzung älterer Frauen keinen relevanten Beitrag leisten zu können, die mangelnde Ansprache der Jugend sowie das thematische Interesse; im Sinne des intergenerationellen Lernens wird die Kluft zwischen den Generationen, welche durch Vorurteile verstärkt wird, deutlich, aber auch die Wertschätzung bestimmter Kompetenzen der jeweils anderen Generation. Diese entsprechen thematisch den Arbeitsfeldern der Biosphärenparks (Naturschutz, Kulturlandschaft und Landwirtschaft; Mensch und Kultur), wodurch die Partizipation beider Altersgruppen in entsprechend ausgerichteten intergenerationellen Aktivitäten der Parks ermöglicht werden könnte.

Zusammenfassung (Englisch)

In the biosphere reserve Salzburger Lungau and Kärntner Nockberge the local population has been integrated into the planning of the protected area since several years. In both, the Salzburg as well as in the Carinthian region, it is especially challenging to reach and mobilize teenagers and elderly women for taking part in the participatory processes. Both groups are of particular significance because they can learn from each other (“Intergenerational Learning”). Through individual and group interviews with 70 interviewees the thesis explores the motives, but also the obstacles of participation and Intergenerational Learning as well as the reserve-relevant knowledge which could be exchanged between the generations. Measures for the future Intergenerational Learning and participation of the above mentioned age groups could be derived from the results. Motives and obstacles of participation not identified in literature before comprise the opinion of not being able to make a contribution (older generation), the lack of being addressed (younger generation) and the own interest in a topic. Regarding Intergenerational Learning the generations divide enforced by prejudice, but also the appreciation of the other generations competencies became apparent. The latter relate to biosphere reserve's fields of activity (nature conservation, cultural landscapes and agriculture; human and culture), which could possibly enable future participation of both age groups in adequately developed intergenerational biosphere reserve activities.