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Titelaufnahme

Titel
Ertragspotential in der Ganzpflanzennutzung ausgewählter Hanfsorten / eingereicht von: Sandra Goldschald
VerfasserGoldschald, Sandra
Betreuer / BetreuerinLiebhard, Peter
ErschienenWien, Oktober 2016
Umfang144 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Hanf, Faserhanf, Hanffaser, Hanfsamen, Hanfschäben, Saatstärke, Ganzpflanzennutzung, Cannabis sativa, Cannabis indica, Samenertrag, Faserertrag, Schäbenertrag, Saatstärke, Feldversuch, Fedora 17, Epsilon 68, USO 31, KC Dora, Felina 32, Tisza, Ferimon, Tiborszallasi, Futura 75, Santhica 27
Schlagwörter (EN)hemp, yield, seed yield, fibres, hurds, fibre yield, seed rates, hurd yield, sowing density, field trial,
Schlagwörter (GND)Hanfanbau / Aussaatmenge / Ernteertrag
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-21861 Persistent Identifier (URN)
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Ertragspotential in der Ganzpflanzennutzung ausgewählter Hanfsorten [5.73 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Bei Hanf gibt es zwar zahlreiche Publikationen, aber auf Grund der neuen Sorten, optimierter Produktionstechnik und im Besonderen durch eine neue Erntetechnik ist eine Ganzpflanzennutzung (Samen, Faser und Schäben) möglich; daher gibt es viele offene Fragen. In einem einjährigen Feldversuch wurden an drei Standorten (Groß Enzersdorf, Obersiebenbrunn und Hanfthal) 10 Sorten (Fedora 17, Epsilon 68, USO 31, KC Dora, Felina 32, Tisza, Ferimon, Tiborszallasi, Futura 75 und Santhica 27) in Saatstärken bei 50 und 250 Korn/m2 angebaut. Speziell wurde der Einfluss der Sorte und der Saatstärke auf den Samen-, Faser- und Schäbenertrag beurteilt. Am Standort Obersiebenbrunn wurden zusätzlich bei den zwei Sorten Futura 75 und USO 31 die Saatstärken 50, 100, 150, 200 und 250 Samen/m2 auf Ertragsparameter hin bewertet. Die Faktoren Sorte und Saatstärke wirkten sich signifikant auf die angeführten Erträge aus. Je nach Standort gab es sortenabhängige unterschiedlich hohe Samen-, Faser- und Schäbenerträge. Höhere Saatstärken ergaben generell höhere Faser- und Schäbenerträge (mit Ausnahme am Standort Obersiebenbrunn). Die Ganzpflanzennutzung bei Hanf erhöht wesentlich die Wirtschaftlichkeit im Vergleich zu anderen Ackerfruchtarten.

Zusammenfassung (Englisch)

Abstract Ten hemp cultivars have been tested in a one year field trial, assessing yield of fibres, hurds and seeds on tree sites in Hanfthal and the research farm in Groß Enzersdorf/Raasdorf. On the third trial location (Obersiebenbrunn) two varieties of hemp (USO 31, Futura 75) were examined. All of these cultivars have been sown in a randomised plot and in different seed rates. This investigation was made to provide results on the yield performance and crop and grow development of all tested cultivars. Furthermore, the aim in this project was to compare the tree trial locations in a pannonian area production. The analyses of the results of a comparison of all cultivated hemp sorts at the two locations (Hanfthal, Groß Enzersdorf) showed a significant difference in the seed, fibre and hurd yields. In Obersiebenbrunn no significant differences in fibres and hurds was proven. Significant higher fibre yields for the ten hemp sorts were measured at a higher sowing density at the location Hanfthal. However, there was also a significant difference performed of the ten cultivars in the location Groß Enzersdorf at a low seeding rate.