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Titelaufnahme

Titel
Ernteverlust im Forstbetrieb Wienerwald der ÖBf AG bei Rotbuchen-Endnutzungen / Johanna Erhardt
VerfasserErhardt, Johanna
Betreuer / BetreuerinSterba, Hubert ; Dirnberger, Gerald
ErschienenWien, Februar 2017
Umfang115 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2017
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Rieder Ernteverlust Rückeverfahren Rücketechnologien ÖBf AG Österreichische Bundesforste Rotbuche Forstbetrieb Wienerwald Wienerwald
Schlagwörter (EN)Rieder logging loss logging waste Austrian Federal Forests ÖBf AG extraction technologies European beech skidding
Schlagwörter (GND)Österreichische Bundesforste AG / Rotbuche / Ernteverlust
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-21789 Persistent Identifier (URN)
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Ernteverlust im Forstbetrieb Wienerwald der ÖBf AG bei Rotbuchen-Endnutzungen [10.36 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Österreichische Bundesforste AG (ÖBf AG) verwendet für die Umrechnung des Hiebsatzes auf Erntefestmeter den Ernteverlust aus einer Dissertation von RIEDER (1990). Für Endnutzungen im Wirtschaftswald gab er 23% Ernteverlust an. Dabei wurde nicht näher zwischen Baumarten differenziert. Sowohl Ernte- als auch Rücketechnologien haben sich seit 1990 stark verändert. Das wirft die Frage auf, ob die Werte nach RIEDER (1990) auch heute noch gültig sind. In dieser Masterarbeit wird einerseits untersucht, welchen Einfluss unterschiedliche Ernte- und Rückeverfahren auf den Ernteverlust haben. Andererseits wird auf Nutzungen in erntereifen Buchenbeständen (Fagus sylvatica L.) Augenmerk gelegt, um festzustellen, ob der für die gesamten Flächen der ÖBf AG geltende Ernteverlust auch für einen laubbaumdominierten Betrieb zutrifft. Dazu wurden sechs Rotbuchen-Endnutzungsbestände ausgewählt und mittels Vollaufnahme der stehende Vorrat festgestellt. Das Holz von jeweils zwei der Flächen wurde mit einem Kippmastseilgerät, einem Schlepper und einem Forwarder gerückt. Nach der Nutzung wurden die abgefrachteten Erntefestmeter dem Vorrat gegenübergestellt, um so den Ernteverlust ermitteln zu können. Es ergaben sich Unterschiede je nach verwendetem Verfahren zur Ermittlung des Vorrates, allerdings weichen die Ernteverluste im Mittel, vorrausgesetzt die Biomasse verbleibt im Bestand, nicht signifikant von den vorgegebenen 23% ab. Unterschiede nach Nutzungsverfahren waren nicht signifikant. Wird hingegen die Biomasse verwertet, sind die Ernteverluste deutlich geringer.

Zusammenfassung (Englisch)

For final cuttings (clear cuts) the Austrian Federal Forests (ÖBf AG) assume a logging loss of 23% according to a doctoral thesis by RIEDER (1990). There was no further distinction between tree species. Both, harvesting and extraction technologies, have changed since 1990. This leads to the question whether the values according to RIEDER (1990) are still valid today. In this master thesis the effects of different harvesting processes on logging losses was evaluated. Furthermore it was investigated if in final cuttings of European beech (Fagus sylvatica L.) stands the logging loss of the entire area of ÖBf AG is also applicable to broadleaved dominated stands. For this purpose, six European beech stands were selected and the growing stock was determined by means of complete enumeration. The three extraction methods, skidding with a cable yarding system, extracting with a tractor and a forwarder were replicated with two clear cuts each. Afterwards the cubic meter of the harvested wood was compared to the growing stock for determining the logging loss. While the different methods to evaluate the stocking volume differed clearly, the mean logging loss did not deviate significantly from 23%. There were no significant differences of the logging losses due to the three extraction methods. If however, the biomass was not left in the stands, but extracted too, the logging loss was clearly smaller.