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Titelaufnahme

Titel
Zur Genauigkeit und Praktikabilität der Relaskop-Stichprobe in Gebirgswäldern / eingereicht von: Hans-Peter Jauk
VerfasserJauk, Hans-Peter
GutachterNothdurft, Arne
ErschienenWien, September 2016
Umfang46 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Relaskop- Stichprobe, Hespadomäne, Forsteinrichtung, D07, Kärnten, übersehensfehler, forest inventory, fixed area plots, nondetection bias, relascope sampling
Schlagwörter (GND)Forstwirtschaftlicher Betrieb / Waldinventur
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-21424 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Zur Genauigkeit und Praktikabilität der Relaskop-Stichprobe in Gebirgswäldern [1.23 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Der Forstbetrieb Gutsverwaltung Eberstein befindet sich in Kärnten im Bezirk St. Veit an der Glan. Der Forstbetrieb weist eine lange Tradition von Forsteinrichtungen auf, welche in Abständen von jeweils 10 bis 15 Jahren getätigt wurden. Bisher wurde zur Waldinventur ein Aufnahmeverfahren angewendet, das auf Probekreisen mit fester Größe basiert und auch in der Hespadomäne angewendet wird. Im Zuge der Forsteinrichtung im Jahr 2015 wurde die Winkelzählprobe als neues Stichprobenverfahren zusätzlich in den gesamten Inventurprozess eingebunden. Durch die vergleichende Anwendung der beiden Systeme soll nachgewiesen werden, ob eine Möglichkeit besteht, die Winkelzählprobe als neues Inventurverfahren zu adaptieren. Dazu wurde auf insgesamt 130 Probepunkte eine Doppelaufnahme mit den beiden Aufnahmeverfahren durchgeführt. Für die Aufbereitung der aufgenommen Daten wurde das freie Statistikprogramm R verwendet. Unter Zuhilfenahme dieses Programms konnten die beiden Waldinventurverfahren untersucht werden und es wurden die wesentlichen Unterschiede der beiden Aufnahmeverfahren erarbeitet. Durch die statistische Aufbereitung der Inventurdaten konnte festgestellt werden, dass die Ergebnisse der beiden Inventurverfahren voneinander abweichen, obwohl die beiden Verfahren theoretisch erwartungstreu sind. Es konnte ein mittlerer Unterschied von ungefähr 30 Vfm und bis zu 15 Stämmen am Hektar nachgewiesen werden. Die beiden wesentlichen Gründe für diese Abweichungen stellen einerseits vernachlässigte Grenzstammkontrollen und ein Übersehen von Bäumen, welche hätten aufgenommen werden müssen, dar. Anhand der Ergebnisse kann gesagt werden, dass eine Umstellung auf die Winkelzählprobe nicht ratsam wäre. Um diese Umstellung in die Realität umzusetzen, müsste die Winkelzählprobe entweder gewissenhaft und gegebenenfalls im Zwei-Personen-Verfahren durchgeführt werden oder das in der Arbeit näher erläuterte Korrekturverfahren angewendet werden.

Zusammenfassung (Englisch)

The forest management “Gutsverwaltung Eberstein” is located in the south of Carinthia in the district of “St. Veit an der Glan” The forest management has a long tradition of inventories which are periodically carried out in ten or fifteen years intervals.Forest inventory in Eberstein is traditionally applied with fixed area sample plots. The approach has been adopted from the HESPA domain. In the recent forest inventory in 2015 Bitterlich Realscope sampling was additionally applied. Application of both approaches, fixed area plots and Bitterlich sampling, enables now an in-depth comparative analysis finally supporting decisions whether Bitterlich sampling can be generally adopted in Eberstein. The statistical program R was used for data management and statistical analyses. After the whole calculation with the software package it was possible to point out if it is advisable to adapt the Bitterlich Relascope sampling as a new monitoring system. Summarising there are certain differences between both monitoring systems which are not negligible, although the two methods are theoretically unbiased. An average difference of about 30 Vfm per hectare and up to 15 stems per hectare could was observed. The two main reasons for the differences are neglected border controls and omission of tress, which should have been recorded. The results showed that the application of the Bitterlich sampling is not straightforward. Successful application of Bitterlich sampling in the study area requires careful detection of tree positions or post-hoc correction of the omission bias.