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Titelaufnahme

Titel
Untersuchungen zur Biologie von Ascochyta sojina Bedlan / von Marielies Mayr
VerfasserMayr, Marielies
Betreuer / BetreuerinBedlan, Gerhard ; Plenk, Astrid
ErschienenWien, 2016
Umfang54 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ascochyta sojina Bedlan Saatgutübertragung Sortenanfälligkeit Waachstumsgeschwindigkeit Infektionsweg Verbreitung
Schlagwörter (EN)Ascochyta sojina Bedlan growth rate, path of infection, seed transmission, susceptibility of varieties and dissemination
Schlagwörter (GND)Österreich / Sojabohne / Phytopathogene Pilze / Ascochyta
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-21025 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchungen zur Biologie von Ascochyta sojina Bedlan [5.78 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Sojabohnenproduktion in Österreich verzeichnete in den letzten Jahren hohe Wachstumsraten. Somit sind diese Pflanzen und vor allem deren Pathogene in den Mittelpunkt des Interesses der Forschung gerückt. So wurde z. B. der Pilz Ascochyta sojina als ein neues Pathogen an Sojabohne entdeckt (BEDLAN, 2014). Aufbauend auf der Entdeckung dieses Pathogens beschäftigt sich nun die vorliegende Masterarbeit mit der Biologie von A. sojina. Die Schwerpunkte sind Wachstumsge-schwindigkeit, Infektionsweg Saatgutübertragung, Sortenanfälligkeit und die Verbrei-tung von A. sojina. Es wurde erstmals nachgewiesen, dass A.sojina saatgutübertragbar ist und über die Stomata in die Sojabohnenpflanzen eindringt. Die Versuche zur Wachstumsgeschwindigkeit dieses Erregers zeigten, dass der Pilz über 30 C und unter 5 C nicht mehr wächst, obwohl er lebensfähig bleibt. Seine op-timale Wachstums-Temperatur liegt bei 25 C. Insgesamt wurden 85 Sojasorten auf ihre Anfälligkeit gegenüber A. sojina getestet. Für diese Versuche wurden eine geeignete Jungpflanzenanzuchtmethode und ein an-gepasstes Auswertungsschema zur Prüfung von in vitro Versuchsreihen zusammenge-stellt. Als Testmatrix wurden die Keimblätter verwendet. Die meisten Sorten wiesen eine Widerstandsfähigkeit von 60% gegenüber A. sojina auf. Nachdem sich Charak-terblätter als anfällig bei gleichzeitiger Widerstandsfähigkeit der Keimblätter erwiesen, liegt keine vertikale Resistenz vor. In einem 2015 durchgeführten Monitoring von Pilzkrankheiten an der Sojabohne scheint A. sojina als der zweithäufigste Pilz in den untersuchten Sojaanbaugebieten in Österreich (HISSEK, 2016) auf.

Zusammenfassung (Englisch)

The importance of soybean production in Austria has increased significantly in the last few years. Therefore the scientific interests have focused on these plants and especial-ly their pathogens. In 2013 Ascochyta sojina, a new pathogen on soybean has ben dis-covered (BEDLAN, 2014). Based on this first record of A. sojina, this master thesis examines the biology of this fungus. The focus areas in this research are growth rate, path of infection, seed trans-mission, susceptibility of varieties and dissemination of A. sojina. The optimum temperature regarding the growth rate of the fungus is 25 C. This re-search shows that A. sojina adjusts growth to temperatures over 30 C and under 5 C, however it remains viable. The fungus intrudes through the stomata into the soybean plants. By analyzing soybeans of pods infected with A. sojina it is proven that the fungus can be transmitted by seed. For this research 85 soybean varieties were tested to find out if the susceptibility to-wards A. sojina differs between the different varieties. For this experiment seed leaves were inoculated with a 4,5x106 conidia suspension and incubated at 25 C for one week. An adjusted evaluation scheme was created regarding the infection rate and resistance towards A. sojina. Most of the soybean varieties have shown a resistance of 60%. There is no vertical resistance since the first leaves are more susceptible than the resilient seed leaves. A. sojina is the second most common phytopathogenic fungus on soybean in the in-vestigated cultivated areas in Austria (HISSEK, 2016). Therefore monitoring of phy-topathogenic fungi on soybeans should continue to provide more information on this fungus, for example the intensity of outbreak and yield reduction.