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Titelaufnahme

Titel
Einführung von tierbezogenen Indikatoren zur Beurteilung des Tierwohls durch den österreichischen Bio-Verband BioAustria / eingereicht von Isabella Auberger
VerfasserAuberger, Isabella
GutachterWinckler, Christoph ; Leeb, Christine
ErschienenWien, Februar 2016
UmfangIII, 116 Blätter, [78] ungezählte Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Tierwohl, tierbezogene Indikatoren, Bio-Kontrolle, Selbstevaluierung, Zertifizierung, Biologische Landwirtschaft
Schlagwörter (EN)animal welfare, animal-based indicators, inspection of organic farms, certification, self-evaluation, organic agriculture
Schlagwörter (GND)Österreich / Biologische Landwirtschaft / Nutztierhaltung / Tiergesundheit / Evaluation / BIO AUSTRIA - Verein zur Förderung des Biologischen Landbaus / Nutztierhaltung / Tiergesundheit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-21011 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Einführung von tierbezogenen Indikatoren zur Beurteilung des Tierwohls durch den österreichischen Bio-Verband BioAustria [13.82 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ausgangspunkt für diese Studie war die geplante Einführung einer Selbstevaluierung bezüglich Tierwohl mittels tierbezogener Indikatoren durch den österreichischen Bio-Verband BIO AUSTRIA. Dazu wurde die Meinung von BIO AUSTRIA-Mitgliederbetrieben hinsichtlich Nutzung und Einschätzung von tierbezogenen Indikatoren, der Einführung einer Selbstevaluierung und einer Beurteilung des Tierwohls mit tierbezogenen Indikatoren im Rahmen der Betriebskontrolle erfragt. Dafür wurden Fragebögen bei den BIO AUSTRIA-Bauerntagen 2015 ausgelegt und ein Onlinefragebogen an die milchvieh-/rinderhaltenden und schweinehaltenden Mitgliederbetriebe versandt. Es wurden weiters Zusammenhänge zwischen Betriebseigenschaften und der Einstellung zu tierbezogenen Indikatoren, Selbstevaluierung und Tierwohl-Kontrolle überprüft, um Hinweise auf Hintergründe von Hemmnissen zu erhalten. Zusätzlich wurden drei ExpertInnen, die Tierwohl mittels tierbezogener Indikatoren in der Praxis erheben, zu ihren Erfahrungen befragt. Ein weiteres Interview mit einer österreichischen Bio-Kontrollstelle beschäftigte sich mit der möglichen Erhebungen des Tierwohls in der Betriebskontrolle in Österreich. Die Befragung der LandwirtInnen ergab, dass diese bei der Beurteilung ihrer Tiere tierbezogene Indikatoren heranziehen und die in der Umfrage vorgestellten als durchwegs wichtig erachten. Bezüglich der Beeinflussbarkeit einiger Indikatoren zeigten sich z.T. große Unterschiede. Die Idee der Einführung einer Selbstevaluierung stieß auf mehr Zustimmung als die mögliche Einführung einer Tierwohl-Kontrolle im Rahmen der Betriebskontrolle. Bei der Befragung der ExpertInnen kristallisierten sich besonders die Wichtigkeit guter Kommunikation mit den LandwirtInnen und die Einbeziehung dieser in Entscheidungsprozesse heraus. Die Einführung einer Tierwohl-Kontrolle in Österreich wäre möglich, da es bereits Erfahrungen aufgrund von Kontrollen nach dem Leitfaden der deutschen Bio-Verbände auf österreichischen Betrieben gibt.

Zusammenfassung (Englisch)

The planned implementation of a self-evaluation regarding animal welfare using animal-based indicators by BIO AUSTRIA served as the starting point for the present thesis. The aim of the study was to determine the members opinions regarding importance and use of animal-based indicators as well as the self-evaluation using animal-based indicators. Additionally it was the aim to obtain the farmers views about the incorporation of animal-welfare assessment in the annual inspection of organic farms. Therefore, questionnaires were handed out during the BIO AUSTRIA Farmers days 2015 and an online survey was conducted which was sent to BIO AUSTRIA members. Using these data, correlations between various farm characteristics and opinions regarding animal-based indicators, self-evaluation and animal welfare assessments were examined in order to find possible reasons for barriers. Furthermore, three interviews with experts, who have already implemented animal-based indicators in practice, were conducted. One other interview conducted with an Austrian organic inspection body brought insights to the possible implementation of animal-welfare on-farm assessments. The use of animal-based indicators are part of the farmers daily routine and the indicators presented in the questionnaire were rated as important. Pronounced differences were found regarding the feasibility of influencing different indicators. The implementation of animal-based indicators in the annual inspections of organic farms was supported to a lesser extent than self-evaluation. The expert interviews underlined the importance of a good communication process with farmers and their integration when decisions are necessary. The interview with an Austrian organic inspection body showed, that implementation of animal-based indicators in organic inspection would be possible; in fact, it is already applied in a small number of Austrian farms which are members of German organic farming associations.