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Titelaufnahme

Titel
Optimierung der Produktion von Fusarium-Inokulum / eingereicht von: Rebecca Minx
VerfasserMinx, Rebecca
Begutachter / BegutachterinLemmens, Marc
GutachterLemmens, Marc
ErschienenWien, Februar 2016
Umfang52 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Fusarium, Inokulum, Ährenfusariose, Mykotoxine, Makro- und Mikrokonidien, Einfriereffekt
Schlagwörter (EN)Fusarium, inoculum, Fusarium head blight, mycotoxins, macro - and microconidia, freezing
Schlagwörter (GND)Fusarium / Konidie / Inokulation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20828 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Optimierung der Produktion von Fusarium-Inokulum [1.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Ährenfusariose ist eine der gefährlichsten Getreidekrankheiten weltweit, weshalb sie viel beforscht wird. Ertragsminderung und Qualitätsverluste, und das besonders durch die Bildung von für Menschen - und Tiergesundheit gefährlichen Mykotoxinen, sind Folgen von dem Befall mit Fusarium. Fusarium-Inokulum ist für verschiedene Forschungsbereiche notwendig und wird in großen Mengen zur künstlichen Infektion benötigt und aus diesem Grund produziert. Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit dem Optimieren der Produktion, Lagerung, Fertigstellung sowie der Verwendung von Fusarium-Inokulum. Dazu wurden verschiedene Versuche mit insgesamt 12 wichtigen Fusarienarten durchgeführt. Die Produktion des Fusarium-Inokulums erfolgte in Erlenmeyerkolben in Mungbohnen-Medium. Das fertige Inokulum wurde bei 80 C eingefroren. Die Versuchsergebnisse weisen darauf hin, dass die Keimfähigkeit der Konidien in Mungbohnen-Medium über zwei Wochen im Kühlschrank erhalten bleibt und somit mehrere Chargen hergestellt und vor dem Einfrieren gemischt werden können. Praxisversuche umfassen mitunter einen Zeitraum von bis zu 3 Monaten, weshalb es von großer Bedeutung ist, dass die Keimfähigkeit der Konidien bei der Lagerung über diesen Zeitraum erhalten bleibt. Die Keimfähigkeit der Konidien vor dem Einfrieren war hoch und blieb über einen längeren Zeitraum erhalten. Beim Auftauen von Fusarium-Inokulum zeigte sich im vorliegenden Versuch, dass 32 C nicht überschritten werden sollte, da sonst mit Keimungsverlusten zu rechnen ist. Ebenso zeigte sich, dass einmal aufgetautes Inokulum nach einem Tag Lagerung noch verwendet werden kann ohne an Konidienkeimfähigkeit einzubüßen. Die Versuche lieferten weiter die Erkenntnis, dass die Wasserart, welche zum Suspendieren verwendet wird, entscheidend zur Erhaltung der Keimfähigkeit beiträgt. Zur Erreichung eines hohen Qualitätsstandards sind Keimfähigkeitstests vor und während der Produktion, Lagerung und Verwendung anzuraten.

Zusammenfassung (Englisch)

Fusarium head blight is one of the most dangerous cereal diseases worldwide, which is why it is intensively investigated. Yield and quality losses are consequences of attack by Fusarium - especially by formation of mycotoxins, which are dangerous for humans and animals. Fusarium inoculum is necessary for various research areas and is required in large quantities for artificial inoculation. This master thesis deals with the optimization of production, storage, preparation and use of Fusarium inoculum. For this purpose, various experiments were conducted with 12 important Fusarium species. The production of Fusarium inoculum was carried out in Erlenmeyer flasks in mung bean broth. The final inoculum was frozen at 80 C. The experimental results indicate that the germination of the conidia is retained for two weeks in the refrigerator in mung bean medium and thus several charges can be prepared and mixed before freezing. Field trials can span a period up to 3 months, which is why it is very important that the germination of conidia remains stable during freezing over this period. Before freezing the germination of conidia was high and remained so for a longer period. The experiments showed that 32 C during thawing of inoculum should not be exceeded, since otherwise losses in germination could occur. Likewise, it was found that thawed-up inoculum can still be used after one day of storage without sacrificing germination of conidia. The experiments showed that the type of water, which is used to suspend the conidia, influences the preservation of germination significantly. To achieve a high quality standard, germination tests are recommended before and during the production, storage and use of the inoculum.