Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Analyse der Melkbarkeit beim automatischen Melksystem / vorgelegt von Christina Schrammel
VerfasserSchrammel, Christina
GutachterFürst-Waltl, Birgit
ErschienenWien, im November 2016
UmfangIII, 43 Blätter : Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Melkbarkeit, Automatisches Melksystem, Melkroboter, Melkintervall
Schlagwörter (EN)milking speed, automatic milking system, milking intervall
Schlagwörter (GND)Milchkuh / Melkbarkeitsprüfung / Datenerfassung / Vergleich
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20768 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Analyse der Melkbarkeit beim automatischen Melksystem [1.07 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Melkbarkeit ist ein funktionales Merkmal, das die Produktivität steigert, indem es die Kosten senkt. Die Melkbarkeit wird einer sehr strengen Selektion unterzogen, da eine optimale Melkbarkeit den Melkvorgang beschleunigt und die Eutergesundheit sehr wesentlich beeinflusst. In der Leistungsprüfung wird das durchschnittliche Minutengemelk als Hauptmerkmal für die Zuchtwertschätzung der Melkbarkeit verwendet. Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Arten der Melkbarkeitsprüfung entwickelt. Sie reicht von Besitzerbefragungen bis hin zur Stoppuhrmethode und der Lactocorderprüfung. Der Vorteil der Melkbarkeitsdatenerfassung beim AMS liegt darin, dass Daten über Laktationen hinweg verfügbar sind und dies von jeder einzelnen Melkung. Die Melkbarkeit weist eine Heritabiliät von 0,20 bis 0,35 auf. Die Umwelteinflüsse liegen bei der Melktechnik, aber auch die Anrüstzeit und die Blindmelkzeiten beeinflussen die Melkbarkeit erheblich. In der vorliegenden Arbeit wurden die Daten zweier Hersteller analysiert, die sehr unterschiedlich in der Melkbarkeitsdatenerfassung agieren. Mithilfe der verfügbaren Daten wurde der Einfluss des Melkintervalles und die Wiederholbarkeit des Merkmals analysiert. Durch Verwendung der längsten Viertelgemelksdauer ist die Vergleichsmöglichkeit mit herkömmlichen Melkbarkeitsprüfungen gegeben. Mithilfe von Regressionskoeffizienten kann der Effekt des variierenden Melkintervalles aufgehoben werden. Im Zuge dieser Arbeit wurden versuchsweise Regressionskoeffizienten ermittelt und Beispiele berechnet. Unter Verwendung der höchsten Viertelsgemelkszeit wäre damit eine Vergleichbarkeit gegeben. In Zukunft werden sich die Hersteller annähern müssen, was die Erfassung und Ausgabe der Daten betrifft. Voraussetzung ist eine gute Zusammenarbeit zwischen Leistungskontrolle und Herstellerfirmen, um im Sinne der Landwirte bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.

Zusammenfassung (Englisch)

Milking speed is a functional trait that increases productivity by lowering costs. Milking speed is subject to strict selection, as optimum milking speed accelerates the milking process and has a positive effect on udder health. In the performance test, the average milk yield per minute is used as the main feature for breeding value estimation. Over time, various types of performance tests for milking speed have been developed. Milking speed is recorded by means of owner surveys, stopwatch method and lactocorder test. The advantage of milking speed data acquisition in the automated milking system is that data is available across lactations and from every single milking. This enormous amount of data can significantly increase the reliability of the estimated breeding values. Milking speed has a heritability of 0.20 to 0.35. The influencing environmental factors are the milking technique, but also the preparation time and the blind milking times affect the milking speed considerably. Another factor is the milking interval, which is an important issue, especially in individual milking intervals in automatic milking systems. In the present study, the data of two manufacturers, which are very different in the milking speed data recording, were analysed. Using the available data, the influence of the milking interval and the repeatability of the trait were analysed. By using the longest quarter milking duration, the comparison is possible with conventional performance tests. Regression coefficients can be used to correct for the effect of the varying milking interval. However, in the course of this study, regression coefficients were determined and examples were calculated. With the regression coefficients using the time for the quarter taking longest, comparability is given. The prerequisite is good cooperation between performance testing and producer companies in order to achieve the best possible results for the farmers.