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Titelaufnahme

Titel
Ökonomisches Planungsmodell eines Stiermastbetriebes mit Bezug zur GAP-Periode 2015-2020 / eingereicht von: Markus Stöffelbauer
VerfasserStöffelbauer, Markus
GutachterKantelhardt, Jochen ; Eder, Michael
ErschienenWien, Dezember 2015
UmfangV, 121 Blätter : 1 DVD-ROM ; Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Rinderhaltung Rindfleisch Stiermast Gemeinsame Agrarpolitik Direktzahlungen Regionalmodell
Schlagwörter (EN)cattle farming beef cattle fattening Common Agricultural Policy direct payments Regional model
Schlagwörter (GND)Rindermast / Rindfleisch / Agrarpolitik
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20566 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Ökonomisches Planungsmodell eines Stiermastbetriebes mit Bezug zur GAP-Periode 2015-2020 [1.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der GAP-Periode 2015-2020 werden die Direktzahlungen vom "historischen Modell" auf das "Regionalmodell" umgestellt. Durch diese Regelung kommt es bei den Rindermästern zu mitunter erheblichen Einkommensrückgängen. Das Ziel der Arbeit besteht darin, die ökonomischen Auswirkungen dieses Modellwechsels anhand eines modellierten Stiermastbetriebes darzustellen. Gegenübergestellt wurde die Ausgangslage 2013 mit dem Zieljahr 2019. Bei den Anpassungsmaßnahmen wurde untersucht, wie sich eine Ausweitung der betrieblichen Rindfleischproduktionskapazität mit zusätzlicher Flächenpacht bzw. mit Gülleabnahmevertrag bei einer Mast "ab Kalb" bzw. bei einer Mast "ab Einsteller" auf die Arbeitszeit sowie auf den Vergleichsdeckungsbeitrag abzüglich Sozialversicherungsbeitrag auswirkt. Szenarien hinsichtlich einer Variation der Tierzukaufkosten, des Rindfleischpreises, der Futtermittelpreise und den Zinssätzen bei Fremdfinanzierung informieren über die Auswirkungen auf den Vergleichsdeckungsbeitrag bei den jeweiligen Varianten. Der Modellbetrieb basiert auf der Methode eines typischen Regionsbetriebes. Das Datenmaterial hinsichtlich der Ausgangssituation stammt aus einer aktuellen Publikation zur Rinderhaltung in Österreich. Die verwendete Methode zur Berechnung der Vergleichsdeckungsbeiträge ist die lineare Programmplanung. Die Ergebnisse zeigen, dass der Rückgang beim Vergleichsdeckungsbeitrag, aufgrund reduzierter Direktzahlungen, durch betriebliches Wachstum nicht ausgeglichen werden kann. Hinsichtlich des Mastverfahrens ist für diesen Modellbetrieb eine Mast ab Kalb einer Mast ab Einsteller vorzuziehen. Bei der Szenarioanalyse konnte festgestellt werden, dass ein Anstieg des Rindfleischpreises um zehn Prozent die Wirtschaftlichkeit der Rindermast deutlich verbessert. Dies führt bei allen Varianten zu einem Anstieg der in Lösung gegangenen Stallplätze und zu einem Anstieg des Vergleichsdeckungsbeitrages im Ausmaß von 33% bis 84%, je nach Variante.

Zusammenfassung (Englisch)

The CAP-period 2015-2020 brings some changes for the recipients of direct payments. Instead of the former historic model, the regional model will be implemented. This process will be finished until 2019 in Austria. This change has dramatically consequences for the income of many beef-producers due to reduced direct payments. The aim of this study is to determine the economic consequences for a beef farm (model farm) due changing framework conditions of the CAP-Reform 2015-2020. Two different years were calculated, 2013 and 2019. Possible adaption measures are based on the paradigm of growth. From special interest is the question of expanding the bull herd in combination with renting farm land or establishing manure supply contract with other farms. Both possibilities are examined in the view of necessary working hours and gross margin minus social insurance costs. Furthermore it was tested, which system brings more profit, starting the feeding process with young calves or with elderly calves. Scenarios with different calf costs, meet price, price of feeding stuff and interest rates show the consequences of each model related gross margin. The method of typical regional farms was taken to create a model farm. The basis data for the model came from a recent publication about cattle production in Austria. Linear programming was used as method to calculate the gross margin of the different farm models. The results show, that expanding the bull herd does not compensate the loss of gross margin due to cutting the direct payments. Starting the feeding process with younger calves brings more profit. The scenario analyses show, that an increasing beef price (plus ten percent) leads to a rise of gross margin in a range from 33% to 84%.