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Titelaufnahme

Titel
Zum Einfluss unterschiedlich temperierter Schwallereignisse auf die Drift und Strandung von Jungäschen : demonstriert an der Versuchsanlage HyTEC Lunz am See / verfasst von: Larissa Kaiser
VerfasserKaiser, Larissa
Betreuer / BetreuerinSchmutz, Stefan ; Auer, Stefan
ErschienenWien, 20.05.2016
Umfang92 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Sunk Schwall Kaltschwall Warmschwall Schwallbetrieb Drift Strandung Wassertemperatur Temperaturänderung Äsche Thymallus Schwallproblematik
Schlagwörter (EN)thermopeaking hydropeaking alteration water temperature drift stranding grayling thermal-alteration hydropower
Schlagwörter (GND)Äsche / Jungtiere / Schwall / Sunk / Wassertemperatur
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20491 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Zum Einfluss unterschiedlich temperierter Schwallereignisse auf die Drift und Strandung von Jungäschen [21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die folgende Masterarbeit befasst sich mit der Drift und Strandung von Jungäschen aufgrund unterschiedlich temperierter Schwallereignisse. Durch die Stromerzeugung generiert das turbinierte Wasser in Speicherkraftwerken flussab der Kraftwerksanlage eine Erhöhung des Wasserspiegels (Schwall), durch die es aufgrund der veränderten hydraulischen Bedingungen zur Drift von Fischen kommt. Beim anschließenden Rückgang des Wasserspiegels (Sunk) besteht das Risiko, dass Fische auf der nicht mehr benetzten Schotterbank, oder im Interstitial zurück bleiben und stranden. Ein Faktor, der die Drift und Strandung beeinflussen kann, ist die Wassertemperatur, die durch den Temperaturunterschied zwischen Stausee und Fluss hervorgerufen wird. Da die Auswirkung der Wassertemperatur auf die Drift und Strandung von Fischen noch weitgehend unerforscht ist, wurden die Versuche dieser Arbeit mit Warmschwall und Kaltschwall durchgeführt, um den Einfluss der Temperatur zu überprüfen. Als Versuchsfische wurden Juvenilstadien der Europäischen Äsche (Thymallus thymallus L.) gewählt, da die Äsche Leitart der schwallbelasteten Äschenregion ist und als sensitive Fischart gilt. Die Versuche wurden als Teil des MARS-Projekts in der Versuchsanlage HyTEC (Hydromorphological and Temperature Experimental Channel) in Lunz am See, Niederösterreich durchgeführt. Für jedes Experiment wurde ein Einzelschwallereignis mit Warm- oder Kaltschwall erzeugt, und die gedrifteten Individuen währenddessen gezählt. Die Strandung der Fische wurde mithilfe der erhobenen Versuchsdaten quantifiziert. Die Ergebnisse der Versuche wurden graphisch und statistisch ausgewertet, um Unterschiede hinsichtlich des Driftverhaltens und des Strandungsrisikos aufgrund verschieden temperierter Schwallereignisse festzustellen und um dessen Zusammenhänge zu überprüfen. Mithilfe der vorliegenden Arbeit konnte bewiesen werden, dass die Wassertemperatur während eines Schwallereignisses einen maßgebenden Einfluss auf die Drift und Strandung von Jungäschen hat.

Zusammenfassung (Englisch)

To cover peak electricity load storage power plants store the water in reservoirs and use the water for energy production during peak demand. As a consequence, downstream of the hydropower plant the water level increases and decreases. This hydropeaking leads to different negative effects downstream of the hydropower plant whereof one effect is the alteration of water temperature. This Master thesis intends to show the drift (downstream displacement) and stranding risk of juvenile European grayling (Thymallus thymallus L.) caused by hydropeaking with thermal alteration (thermopeaking). The sampling was part of the MARS-Project and the experiments took place at the experimental facility “HyTEC” (Hydromorphological and Temperature Experimental Channel) in Lunz am See, Lower Austria. Based on the fact that the grayling region is most affected by hydropeaking in Austria, the thermopeaking experiments used hatched juveniles from wild graylings. For each experiment a hydropeaking with either warm or cold tempered water was generated and the number of individuals drifted was counted. Based on elevated data the number of stranding fish could be calculated. The results were evaluated by graphical visualisations and statistical analyses to check if there is a difference in drift behaviour and stranding risk of juvenile grayling due to thermal alteration. The thesis proves that the alteration of water temperature has a high influence on drift and stranding of juvenile grayling and reveals that cold tempered hydropeaking leads to a higher drift- and stranding rate. Further results show that there is a correlation between drift and alteration of water temperature, which is affected by the baseline temperature. Additionally to the main question the drift-distribution along the channel profile was analysed and parameters like body-length, age, inclination of gravel bar and multiple use of tested fish were investigated.