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Titelaufnahme

Titel
Effect of the habitat-balance method on the arthropod fauna of apple trees / submitted by: Curie, Marcus
VerfasserCurie, Marcus
GutachterFrank, Thomas ; Dickinson, Nicholas
ErschienenVienna, 20th November 2016
UmfangXV, 73 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Habitat-Gleichgewicht Methode, Obstbau, Landbau, Landwirtschaft, Kulturpflanzenbau, Hochstammobstbau, Nützlinge, Schädlinge, Arthropoden, Habitat, Unterwuchs, Strukturelemente, Biozönose
Schlagwörter (EN)Habitat-Balance Method, pomiculture, agriculture, farming, culture cropping, high-trunk tree pomiculture, beneficial species, pest species, arthropods, habitat, understorey, structural elements, biocenosis
Schlagwörter (GND)Apfelbaum / Gliederfüßer / Nützling / Pflanzenschädling
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20448 Persistent Identifier (URN)
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Effect of the habitat-balance method on the arthropod fauna of apple trees [3.9 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die neu entwickelte Habitat-Gleichgewicht Methode (HGM) soll den Anbau von Kulturpflanzen so natürlich wie möglich gestalten. Mit diesem Habiatmanagement soll so ein Gleichgewicht im Habitat geschaffen werden. Das Ziel ist eine Erhöhung der Anzahl an Arthropoden-Individuen und Arten und dadurch eine stabilere Biozönose. Die HGM umfasst drei Hauptsäulen mit verschiedenen Regeln und Maßnahmen, um die Ziele zu erreichen. Seit fast zehn Jahren wird die HGM im Hochstammobstbau im deutschen Mittelgebirge von Ost-Hessen angewendet. Diese Fallstudie überprüft, ob es einen Unterschied zwischen der HGM-Fläche und den benachbarten intensiv und konventionell gepflegten Flächen gibt. Die Arthropodenfauna von je sieben Apfelbaumkronen, sowie die Vegetation des Unterwuchses und der Einfluss von Strukturelementen, wurden in beiden Methoden untersucht. Da es nur eine HGM-Fläche gibt, sind die gewonnen Daten nicht unabhängig, und daher keine wissenschaftliche Beurteilung möglich. Es wurde deutlich, dass die HGM sich von der konventionellen Methode (KM) in der Arthropodenfauna unterscheidet. Der überwiegende Teil der Werte war höher bei der HGM. Nur ein Faktor zeigte für die KM einen höheren Wert. Die Vegetationsaufnahme brachte nur ein deutliches Ergebnis, mit einem höheren Wert für die HGM. Beim Faktor Artenzusammensetzung zeigte sich ein deutlicher Unterschied, allerdings ohne Aussage darüber welche Methode bessere Lebensbedingungen für Arthropoden bietet. Der Faktor Blütendichte war nicht repräsentativ genug erfasst worden und der Faktor Anteil an Strukturelementen je Fläche bezogen auf einen Baum konnte möglicherweise aufgrund von einer zu kurzen Probennahmezeit der Arthropoden keine brauchbaren Ergebnisse liefern. Es konnte trotzdem bestätigt werden, dass die HGM-Maßnahmen die gewünschten positiven Effekte im Kulturhabitat bewirken. Für die Zukunft ist es wichtig die Anwendung der HGM und die Untersuchungen dazu auszuweiten.

Zusammenfassung (Englisch)

The new developed Habitat-Balance Method (HBM) should change the crop culture to a close to nature level. Using this habitat management conditions in the habitat should reach a balance. The goal is to increase the number of both the individuals and species of arthropods and to make the biocoenosis more stable. The HBM has three main pillars with different measurements and regulations to reach the goals. For almost 10 years, the HBM has been applied in the standard tree pomiculture in the German low mountain range of East-Hesse. In this case study it is observed if there are differences between the HBM area and the intensively and conventionally cultivated areas nearby. Arthropods of the crowns of seven apple trees of each method were recorded. Additionally, the understory of the habitat and several structural elements were recorded. Since there is only one HBM area, the obtained data are not independent and therefore no scientific evaluation is possible. The results show clearly that the HBM differs from the conventional method (CM) with respect to the fauna of the arthropods. The essential part of the values was higher and therefore better for the HBM. Only one factor showed higher values for the CM. The vegetation recording involved only one clear result with a higher value for the HBM. The factor species composition shows a clear difference, nevertheless without any statement about which method offers better living conditions for arthropods. The factor flower density was not recorded in a representative enough way and the factor proportion of structural elements per area related to a tree did not yield useful results, perhaps due to a short sampling period of the arthropods. However, it could be confirmed that the HBM measurement affects the desired positive impacts in the cultivation habitat. For the future, it is important to extend the application of the HBM and also the research of it.