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Titelaufnahme

Titel
Futtermittelrecht im Spannungsfeld zwischen nationalem und europäischem Recht / erstellt von: Carina Planckh
VerfasserPlanckh, Carina
GutachterHolzer, Gottfried
ErschienenWien, 08. Mai 2016
Umfang122 Seiten
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2016
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Futtermittelrecht, national, Europäische Union, Futtermittelskandale, rechtliche Entwicklung
Schlagwörter (EN)food law, national, European Union, feed scandals, legal development
Schlagwörter (GND)Europäische Union / Futtermittelrecht
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20277 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Futtermittelrecht im Spannungsfeld zwischen nationalem und europäischem Recht [1.5 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Futtermittel stehen am Anfang der Nahrungskette und beeinflussen dadurch die Qualität der mit ihnen erzeugten Lebensmittel. In den letzten Jahrzehnten hat das Futtermittelrecht durch zahlreiche Lebensmittelskandale große Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Die Futtermittelskandale haben neben den damit verbunden großen finanziellen Verlusten auch zur Verunsicherung der Konsumenten beigetragen. Mit dem Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit wurde von der Europäischen Gemeinschaft ein neuer rechtlicher Rahmen vorgeschlagen, der sowohl die Lebensmittel- als auch die Futtermittelproduktion einschloss. Hauptziel war ein hohes Gesundheitsniveau für den Verbraucher und die Betrachtung der gesamten Lebensmittelkette nach dem Prinzip „vom Erzeuger zum Verbraucher“. Die Hauptinstrumente des europäischen Futtermittelrechts waren bis dahin Richtlinien, die einer Umsetzung in die nationalen Gesetze bedurften. Neben dem ursprünglichen Nebeneinander gemeinschaftlicher und unionaler Regelungen hat sich die Gesetzgebung mehr und mehr in Richtung einer ausschließlich unionalen Gesetzgebung entwickelt. Den Beginn der angekündigten Neuausrichtung stellt die Basis-VO aus dem Jahr 2002 dar, welche die Futtermittelsicherheit als integralen Bestandteil in die Lebensmittelsicherheit eingliederte. In den darauffolgenden Jahren wurden weitere vorgeschlagene Maßnahmen aus dem Weißbuch zur Lebensmittelsicherheit Schritt für Schritt umgesetzt. Die Gesetzgebung wird auch weiterhin kontinuierlich an neue wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und weiterentwickelt. Aufgrund der weitgehenden Harmonisierung der Rechtsakte verschieben sich die Kompetenzen von den Mitgliedsstaaten hin zur Europäischen Gemeinschaft, da beinahe das gesamte Futtermittelrecht durch Verordnungen geregelt ist. Der Vorteil für den Konsumenten besteht darin, dass er die Sicherheit hat, dass die Lebensmittel, die in der Gemeinschaft hergestellt bzw in Verkehr gebracht werden, den gemeinsamen Standards entsprechen.

Zusammenfassung (Englisch)

Animal feed is at the beginning of the food chains and thus affect directly the quality of produced food. In recent decades, the feed law drew unwanted attention through numer-ous food scandals (e.g.: BSE). These scandals not only generated substantial financial loss-es, but also led to uncertainty among consumers. In the White Paper on Food Safety the European Union proposed a new legal framework, which involves the food production as well as the feed production. A high level of health for consumers and consideration of the entire food chain according to the principle “from the stable to the tabel” was the main goal. Until then directives have been the main in-strument, which require an implementation into the national law in accordance with re-spective goals. During the original co-existence of collective regulations and rules of the individual Member States the development proceeded toward exclusively unional legisla-tion. The Basic regulation 2002 is the heart and the beginning of the announced realign-ment, which incorporates the feed safety as integral part of food safety. In the years that followed additional measures from the White Paper on Food Safety is being implemented step by step, for example like the regulation (EC) 767/2009 about the market placement and use of feed. Furthermore the legislation will develop and be adapted to newest scientific research and findings. Due to the harmonisation of the legal acts the competences are transferred form the Member States to the European Community, as nearly the whole feed law is regulated through regulations. The advantage for consumers is to have the assurance, that all food produced in or introduced into the Community corresponds to the same standards.