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Titelaufnahme

Titel
Fischökologische Begleitforschung und Funktionskontrolle an zwei Fischliftschleusen / eingereicht von: Irina Hohenwarter
VerfasserHohenwarter, Irina
Betreuer / BetreuerinZeiringer, Bernhard ; Schmutz, Stefan
ErschienenWien, Dezember 2015
UmfangIV, 61 Blätter : 1 CD-ROM ; Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Fischaufstiegshilfe, Fischaufstiegsanlage, Fischwandersystem, Fischlift, Fischschleuse, Fischliftschleuse, ökologische Durchgängigkeit, Machbarkeitsstudie, fischökologische Begleitforschung, funktionskontrolle, Aufstiegsversuch, Aufstiegsmonitoring, Reuse, Monai
Schlagwörter (GND)Fischaufstiegsanlage / Effektivität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20185 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Fischökologische Begleitforschung und Funktionskontrolle an zwei Fischliftschleusen [8.5 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wird die neu entwickelte Fischaufstiegsanlage „Fischliftschleuse“ hinsichtlich ihrer Funktionalität bezüglich Auffindbarkeit und Passierbarkeit durch Fische untersucht. An den Staustufen zweier Kraftwerksstandorte am Löllingbach und an der Gurk in Kärnten wurden Modellanlagen des Prototyps errichtet. Die Universität für Bodenkultur Wien erhielt vom Entwickler Dipl.-Ing. Bernhard Monai den Auftrag, im Frühjahr und Sommer 2015 die fischökologische Begleitforschung und Funktionskontrolle im Zuge einer Machbarkeitsstudie an den Fischaufstiegsanlagen durchzuführen. Zur Abschätzung des Migrationspotentials wurde am Standort Löllingbach eine Fischbestandserhebung durchgeführt. Für die Untersuchung der fischökologischen Durchgängigkeit der Anlagen wurden die an den Versuchsstandorten vertretenen bzw. typischen Leit- und Begleitfischarten herangezogen. Nach der Fischbestandserhebung durch Elektrofischerei wurden die Fische je nach Herkunft markiert und gemeinsam ins Unterwasser versetzt. Die Aufstiegsversuche erfolgten an beiden Standorten jeweils innerhalb eines Vorversuchs mit Hälterung der Fische im Unterwasser durch Absperrung und eines Hauptversuchs ohne Absperrung. Die durch Reusenfang im Oberwasser dokumentierten Fische konnten nach dem Aufstieg ihrer ursprünglichen Herkunft zugewiesen werden. Die Betriebssicherheit der Anlage hinsichtlich des Transports der Fische wurde durch Videodokumentation und -auswertung überprüft. Im Zuge der Machbarkeitsstudie an der Fischliftschleuse konnten Aufstiege der Fischarten Bachforelle und Koppe nachgewiesen werden. Ein Aufstieg von Äschen wurde innerhalb des Versuchszeitraumes nicht nachgewiesen. Das neu entwickelte System stellt eine platzsparende Lösung für die Wiederherstellung der ökologischen Durchgängigkeit für Fische an unpassierbaren Standorten dar.

Zusammenfassung (Englisch)

In this study the newly developed fishway "Fischliftschleuse" (fish lift lock) has been examined in terms of their functionality regarding discovery and accessability by fish. Model systems of the prototype were built at the barrage weirs of two power plant sites at the rivers Löllingbach and Gurk in Carinthia. The University of Natural Resources and Life Sciences in Vienna was commissioned by developer Dipl.-Ing. Bernhard Monai to carry out the fish ecological monitoring as part of a feasibility study at the fishways in spring and summer 2015. To estimate the migration potential a stock assessment was carried out at the site Lölling Bach. The typical leading and accompanying fish species represented at the trial sites were used for the study of fish ecological continuity of the facilities. After the fish population survey by electrofishing, fish have been marked according to their origin and were transferred together into the bottom water. The ascending experiments at the two locations were carried out each in a preliminary test, with caging of the fish by shutting off the underwater side migration and a main experiment without barrier. The documented fish in the fish trap of the upper water could be assigned of their origin after the ascent. The operational safety of the system with regard to the transport of the fish was reviewed by video documentation and later on evaluated. As part of the feasibility study on the Fischliftschleuse it has been proved that the fishway is discoverable and passable for brown trout and bullhead. A rise of grayling has not been demonstrated. The newly developed system is a space-saving solution for the restoration of the ecological continuity for fish at impassable sites.