Titelaufnahme

Titel
Gemeinschaftsgärten inklusive Erwachsene mit intellektueller Behinderung : vier Fallbeispiele in der Stadt Wien / vorgelegt von Marion Hoffmann
VerfasserHoffmann, Marion
GutachterFreyer, Bernhard
ErschienenWien, Dezember 2015
Umfang191 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Univ., Masterarbeit, 2015
Anmerkung
Mit englischer Zusammenfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Gemeinschaftsgärten, intellektuelle Behinderung, Inklusion, Ressourcenorientierung, Gemeinschaftskapital, Sozialkapital, Green Care
Schlagwörter (EN)community gardens, intellectual disability, inclusion, resource orientation, community capital, social capital, green care
Schlagwörter (GND)Wien / Garten / Gemeinschaftliche Nutzung / Erwachsener / Geistige Behinderung / Inklusion <Soziologie>
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-20076 Persistent Identifier (URN)
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Gemeinschaftsgärten inklusive Erwachsene mit intellektueller Behinderung [3.07 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit untersucht die Einbindung von Erwachsenen mit intellektueller Behinderung in Gemeinschaftsgärten anhand von vier Fallbeispielen in Wien. Die Problemstellung ist, dass die Potenziale von und für diese Personengruppe in Gemeinschaftsgärten noch zu wenig erkannt und genutzt werden. Deshalb wird den Forschungsfragen nachgegangen, wie sich die Einbeziehung dieser Personengruppe in Gemeinschaftsgärten gestaltet, welche Stärken/Chancen und Schwächen/Gefahren damit verbunden sind, aus welchen Motiven heraus die Beteiligten agieren und inwieweit Ziele diesbezüglich erreicht werden. Die Ergebnisse der Fallstudien wurden aus teilnehmenden Beobachtungen und qualitativen Befragungen gewonnen. Die Datenauswertung erfolgte mittels zusammenfassender Inhaltsanalyse nach Mayring (2010). Der Schwerpunkt der Literaturrecherche lag auf dem Ansatz der Inklusion. Zur Identifizierung der Beiträge von Erwachsenen mit intellektueller Behinderung in Gemeinschaftsgärten bzw. vice versa erwies sich die Verknüpfung mit theoretischen Ansätzen hinsichtlich Kapitalarten (Bourdieu, 2005; Putnam, 2000), Gemeinschaftskapital (Smit & Bailkey, 2006) und Ressourcen (Schubert & Knecht, 2012) als geeignet. Die erhobenen Ergebnisse erzeugen ein Verständnis dafür, inwiefern der Inklusionsprozess von Erwachsenen mit intellektueller Behinderung in Gemeinschaftsgärten und letztlich auch in einer weitreichenderen Gemeinschaft gefördert oder gehemmt wird. Einerseits trägt diese Personengruppe selbst durch ihre persönlichen Ressourcen zum Aufbau von Gemeinschaftskapital in den Gemeinschaftsgarteninitiativen bei. Andererseits fließt das durch Gemeinschaftsgarteninitiativen gewonnene Gemeinschaftskapital wieder an diese Personen zurück. Zudem tragen weitere Beteiligte, mitwirkende Organisationen und das Umfeld zum Aufbau von Umweltressourcen für Erwachsene mit intellektueller Behinderung und des Gemeinschaftskapitals in Gemeinschaftsgärten bei.

Zusammenfassung (Englisch)

The study presented here investigates the involvement of adults with intellectual disability in community gardens on the basis of four case studies in Vienna. The issue is, that the potential of and for this group in community gardens is not recognized and realized jet. The following research questions were therefore pursued: How is this group of persons involved in community gardens; what strengths/opportunities and what weaknesses/threats are connected with their involvement; what are the motivations for the participants; and to what extent are the respective goals achieved? The results of the case studies were accomplished through participant observations and qualitative interviews. The data were evaluated through summarizing content analysis according to Mayring (2010). The focus in the literature review is set on the inclusion approach. To identify the contributions by adults with intellectual disability to community gardens, as well as vice versa, collation with theoretical approaches to types of capital (Bourdieu, 2005; Putnam, 2000), community capital (Smit & Bailkey, 2006) and resources (Schubert & Knecht, 2012) proved useful. The results presented contribute to the understanding of the ways in which the process of inclusion of adults with intellectual disability in community gardens, and ultimately in the wider community, is promoted and inhibited. On one hand, this group of persons contributes to the construction of community capital in community garden initiatives through its personal resources. On the other hand, the community capital gained by community garden initiatives also flows back to these people. Other involved persons, participating organizations and the environment contribute also to the generation of environmental resources for adults with intellectual disability and community capital in community gardens.