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Titelaufnahme

Titel
Impacts of extant climate change on forest growth and forest fire hazard in Austria / Chris S. Eastaugh
VerfasserEastaugh, Chris S.
Begutachter / BegutachterinHasenauer, Hubert
Betreuer / BetreuerinHasenauer, Hubert
Erschienen2012
UmfangIV, 23, 98 S. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2012
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Klimawandel / Inventur / Stickstoffeintrag / Waldbrand / Winkelzählprobe
Schlagwörter (EN)Climate change / inventory / nitrogen deposition / wildfire / angle count
Schlagwörter (GND)Österreich / Klimaänderung / Forstertrag / Waldbrand
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-19781 Persistent Identifier (URN)
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Impacts of extant climate change on forest growth and forest fire hazard in Austria [3.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Aufgrund des Klimawandels ist die Durchschnittstemperatur in Österreich in den letzten 50 Jahren um 1,5C angestiegen. Es gibt zwar viele Studien über mögliche Auswirkungen des Klimawandels in der Zukunft, Studien über bereits eingetretene Veränderungen sind jedoch selten. Diese Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Klimawandel, Waldwachstum und Feuerrisiko in Österreich. Die Beziehungen zwischen den Faktoren wurden mit einem biogeochemischen Waldwachstumsmodell unter Bezugnahme auf Datenmaterial aus drei Quellen untersucht: tägliche Klima-Interpolationen, nationale Forstinventur und Berichte über Waldbrände. Die Datenanalyse und die Entwicklung der Methodik haben in dieser Arbeit die gleiche Bedeutung wie die eigentlichen Ergebnisse. Bestandteil dieser Studie war sowohl die Entwicklung einer verbesserten Vorgehensweise zum Vergleich von Feuerindizes, als auch Methoden um die Aussagekraft von Waldbranddatenbanken und großflächigen Waldinventuren, die auf Winkelzählproben basieren, besser beurteilen zu können. Die physiologische Modellierung im Zusammenhang mit der Analyse von Waldbrandgefahren verdeutlicht den Einfluss von biophysischen Faktoren bei der Entflammung von Waldbränden. Die Ergebnisse der Arbeit zeigen, dass die landesweiten Auswirkungen von Klimawandel auf die Zuwachsraten des Waldes, aufgrund sich entgegenwirkenden, regionalen Effekten, klein sind. Sogar im lokalen Maßstab ist die Bedeutung der veränderten Temperaturen und des Niederschlags im Vergleich zu den positiven Effekten des erhöhten, atmosphärischen Stickstoffeintrages gering. Da die klimabedingten Auswirkungen auf die Zuwachsraten des Waldes klein sind, ist es unwahrscheinlich, dass sie einen Einfluss auf Bewirtschaftungspraktiken oder politische bzw. strategische Richtlinien haben. Die Waldbrandgefahr ist trotzdem stark angestiegen. Falls sich der Trend zu längeren regionalen Wärme- und Trockenperioden fortsetzt, wird hierfür eine Lösung gefunden werden müssen.

Zusammenfassung (Englisch)

Significant climate change has been observed in Austria over the past half century, with a national rising trend in average temperatures of 1.5C in 50 years. While studies into the prospective effects of future climate change are not uncommon, there are relatively few that examine the impacts of the change that has already occurred. This work examined correlations between changing climates and forest growth and fire hazard in Austria, to gain a better understanding of the impacts that have occurred. This was done through the application of a biogeochemical forest growth model, using three major national-scale data products pertaining to daily climate interpolations, national forest inventory and a collation of national wildfire reports. The value of this study lies at least as much in its data analysis and methodological development as in its final results. As necessary interim steps in the overall work I have developed an improved procedure for comparing forest fire hazard indices and means of assessing the reliability of large-scale forest inventories based the angle count method and of wildfire databases. The application of physiological modelling to wildfire hazard analyses has highlighted the importance of biophysical factors in forest fire ignition. The overall study results show that at the national scale the direct impact of climate change on forest increment rates have been small, due in part to opposing effects at the regional level. Even at the regional scale however the impacts of changed temperatures and precipitation levels is small compared to the positive impact of increased atmospheric nitrogen deposition. The magnitude of the climatically-driven changes in forest increments is sufficiently low that this is unlikely to have a bearing on management practices or policy settings. The risk of extreme wildfire conditions however has risen sharply, and if warming and drying regional climatic trends continue then this will demand a policy response.