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Titelaufnahme

Titel
Optimisation of mowing regimes for the control of the invasive Ambrosia artemisiifolia L. on roadsides / eingereicht von Mag.a Ivana Milaković
Weitere Titel
Optimierung des Schnittregimes an Straßen für die Bekämpfung der invasiven Pflanze Ambrosia artemisiifolia L.
VerfasserMilaković, Ivana
Begutachter / BegutachterinKarrer, Gerhard
Betreuer / BetreuerinKarrer, Gerhard
ErschienenWien, Oktober 2015
Umfang88 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftUniversität für Bodenkultur Wien, Dissertation, 2015
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Abweichender Titel laut Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Quelle der Aufnahme
http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/wre.12074/abstract, http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/wbm.12051/abstract
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Beifussblättriges Traubenkraut / Ragweed / invasive Pflanze / Neophyt / Bekämpfung / Management / Mähen / Strassenvegetation / annuell / Samenbank
Schlagwörter (EN)Ragweed / invasive plant / neophyte / control / management / mowing /roadsides vegetation / annual / seed bank
Schlagwörter (GND)Beifußambrosie / Neophyten <Botanik> / Verkehrsbegleitgrün / Mähen / Unkrautbekämpfung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-19460 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Optimisation of mowing regimes for the control of the invasive Ambrosia artemisiifolia L. on roadsides [4.89 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Ambrosia artemisiifolia L. (dt. Beifußblättriges Traubenkraut, engl. Ragweed) ist ein einjähriger Neophyt mit hoch-allergenem Pollen. Dieser aus Nordamerika eingeschleppte Korbblütler verursacht hohe Kosten in den Bereichen Gesundheit und Landwirtschaft. In den letzten Dezennien hat sich Ragweed massiv entlang des Straßennetzes ausgebreitet. Straßenränder werden häufig gemäht, wobei die Mahd zum falschen Zeitpunkt oder zur falschen Frequenz eine Erhöhung der Anzahl der weiblichen und männlichen Blüten, sowie eine Weiterverschleppung der Samen verursachen kann. Die persistente Samenbank (mit einer Lebensfähigkeit bis zu 39 Jahren), die hohe Menge an Samen (bis zu 18 000 Samen pro Pflanze in Europa), die Produktion von regenerativen Trieben nach dem Schnitt und die Sicherheitsvorgaben im Straßenbereich machen das Management dieser Pflanze im Straßenbereich äußerst schwierig. Eine progressive Entleerung der Samenbank durch die Verminderung der Samenproduktion ist in diesem Kontext eine gute Strategie für das Management. In vorliegender Dissertation wurde nach dem optimalen Schnittregime gesucht, das gleichzeitig die Anzahl der weiblichen Blüten und der männlichen Infloreszenzen verringert, logistisch durchführbar ist und die Samenbank reduziert. Verschiedene Schnittregime mit unterschiedlicher Frequenz und Zeitpunkt der Schnitte wurden zuerst ein Jahr lang im Glashaus, dann an sieben Straßenpopulationen in Ostösterreich in einem Zeitraum von drei Jahren getestet. Dazu wurde die Samenbank der Populationen vor und nach der Anwendung der Schnittregimes untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass ein richtig angepasstes Mähen die Produktion der Blüten verringern, die phänologische Entwicklung der Pflanzen verlangsamen, und in drei Jahren der Anwendung die Samenbank bis zu 80% verringern kann. Das optimale Schnittregime muss an die phänologische Entwicklung des Ragweeds angepasst sein. Die Ergebnisse zeigen, dass ein richtig angepasstes Mähen die Produktion der Blüten verringern, die phänologische Entwicklung der Pflanzen verlangsamen, und in drei Jahren der Anwendung die Samenbank bis zu 80% verringern kann.

Zusammenfassung (Englisch)

Ambrosia artemisiifolia L. (Common Ragweed) is an annual invasive neophyte with highly allergenic pollen. This Asteraceae species has been introduced from North America. It induces high costs related to human health and crop yield losses in its introduced range. In the last decades, its spreading along roadsides has been massive in Austria. Roadsides are subject to frequent mowing, which can enhance the production of male and female flowers and further spread the seeds. Persistent soil seed bank (with up to 39 year-viability), high seed production (up to 18000 seeds per individual in Europe), the re-sprouting capacities of the species and the logistical limitations imposed by road security issues make the control of common ragweed in this habitat especially challenging. Emptying the soil seed bank progressively by preventing massive seed production is a suitable management strategy in this context. I therefore searched for the optimal mowing regime, which would be logistically feasible and substantially decrease the number of produced seeds, while also reducing the number of male inflorescences in order to limit the pollen pollution. I tested cutting regimes with different timings and frequencies of cuts in a glasshouse experiment during one year, and on seven roadside populations over three years. The soil seed bank of the populations has furthermore been tested before and after the experiment on the roadsides. The results show that the cutting regime, if appropriately timed, can strongly decrease the production of both seeds and male inflorescences and have a slowing down effect on the phenological development of the plant. After three years, the tested mowing regimes proved capable of reducing the soil seed bank by up to 80%. The optimal management measure for the control of ragweed along roadsides must be adjusted to the phenological development of the plant. For an effective and sustainable control of ragweed a first cut shortly before male flowering, to limit the quantities of released pollen, followed by subsequent cuts every three to four weeks, before the onset of new flowers on the re-sprouting lateral shoots, is recommended.