Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Das Grundwasserbetreuungskonzept : Entwicklung einer Methode zur nachhaltigen Grundwasserbewirtschaftung: Beispiele aus dem Wiener Raum / eingereicht von Harald Gerstl
VerfasserGerstl, Harald
Begutachter / BegutachterinNachtnebel, Hans-Peter ; Schneider, Jean Friedrich
GutachterNachtnebel, Hans-Peter
Erschienen2009
Umfang210 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2009
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Grundwasser / Betreuungskonzept / Leitbild / Nachhaltigkeit / Wasserrahmenrichtlinie
Schlagwörter (EN)groundwater / treatment concept / reference conditions / sustainable development / Water Framework Directive
Schlagwörter (GND)Wien / Grundwasser / Wassernutzung / Nachhaltigkeit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-19456 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Das Grundwasserbetreuungskonzept [7.01 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In Österreich wird Trinkwasser zu 99% aus Grundwasser gewonnen; 49% davon stammen aus Quellen (aus Karst- und Kluftgrundwasser) und 50% aus Porengrundwasser. Aus diesem Grund nimmt der Schutz und die Wiederherstellung dieser Ressourcen einen großen Stellenwert ein. Dies soll mit dem Grundwasserbetreuungskonzept erreicht werden. Ziel der vorliegenden Arbeit ist daher eine Methode zur ganzheitlichen Betrachtung von Grundwassersystemen zu entwickeln und es auf seine Umsetzbarkeit zu untersuchen. Vor dem Hintergrund der einschlägigen rechtlichen Bestimmungen, wie z.B. der Wasserrahmenrichtlinie und der Grundwassertochterrichtlinie der EU, die im österreichischen Wasserrechtsgesetz umgesetzt worden sind, und dem Stand der Wissenschaft und Technik werden die Bestandteile, das sind die Ist-Bestandsanalyse, das visionäre und das operationale Leitbild, das Maßnahmenprogramm und das Monitoringprogramm, und Inhalte eines solchen Konzeptes festgelegt und erläutert. Anhand von zwei Beispielen aus dem Wiener Raum, nämlich dem Gebiet des 11. Wiener Gemeindebezirks und Teilen des 22. Wiener Gemeindebezirks (der Lobau) wird das Konzept in theoretischer Weise auf seine Realisierbarkeit getestet und in einer in der Praxis umsetzbaren Weise dargestellt. Die Ergebnisse der vorliegende Arbeit sind einerseits, dass es möglich ist, Grundwassersysteme, ähnlich wie das bei Oberflächengewässern schon seit Jahren in die Tat umgesetzt wird, in einem Betreuungskonzept umfassend und interdisziplinär zu behandeln und andererseits, dass das Grundwasserbetreuungskonzept in Zukunft eine praktikable Methode sein kann, um ganzheitliche und nachhaltige Planungen für Grundwasserkörper zu ermöglichen.

Zusammenfassung (Englisch)

In Austria drinking water supply is covered by 99 percent out of Groundwater. 49 % originate from wells (groundwater from porous solid rock or karst solid rock) and 50 % from fractured and layered aquifers. Therefore it is one of the most important resources. Hence it is to be protected in an extensive and sustainable way. With this thesis a method for a holistic reflection of groundwater systems, the “groundwater treatment concept” is developed and tested in a theoretical way. Considering the legal regulations, e.g. the water framework directive, the groundwater directive, which are implemented in the Austrian water act, and the state of the scientific and technical knowledge the main components of such a concept, the actual stock analysis, the ideal target state (visionary reference conditions) and the realistic target state (realistic reference conditions), the catalogue of measures and a monitoring programme, and contents are determined and illustrated. Thereby the necessary data and parameters are listed, for example containing information about general statistics, a short description of the hydrology in the Vienna area, drinking water supply, sewage disposal and waste water treatment, irrigation, abandoned hazardous sites, use of geothermal energy and the groundwater management plan of the city of Vienna. By means of to examples located in the Vienna area, namely the 11th district of Vienna and a part of the 22nd district of Vienna (Lobau), this method is tested in theory and reduced to practise in a theoretical way. This thesis shows two main results. One the one hand that it is possible to handle complex problems with groundwater systems in a integrated and multidisciplinary way, like it is practised for rivers for many years now. On the other hand that in future the “groundwater treatment concept” could be a practicable method to enable holistic and sustainable planning for groundwater bodies.