Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Einfluss der Sorte und des Standortes bei Hanf (Cannabis sativa L.) in der Ganzpflanzennutzung im semiariden Produktionsgebiet / eingereicht von Klaus Ofner
VerfasserOfner, Klaus
Begutachter / BegutachterinLiebhard, Peter ; Vollmann, Johann ; Moder Karl
GutachterVollmann, Johann
Erschienen2014
Umfang159 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Hanf / cannabis sativa / Saatstärke / Hanfthal / Groß Enzersdorf / Erntezeitpunkt
Schlagwörter (EN)hemp Hanfthal Groß Enzersdorf seed fiber
Schlagwörter (GND)Hanf / Ernteertrag / Sorte / Pflanzenstandort
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-19381 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Einfluss der Sorte und des Standortes bei Hanf (Cannabis sativa L.) in der Ganzpflanzennutzung im semiariden Produktionsgebiet [2.99 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit wurde die Hanfproduktion (Cannabis sativa L.) nach aktuellen Gesichtspunkten für eine Ganzpflanzennutzung bewertet. Von 2011 bis 2013 wurden an zwei Standorten (Hanfthal und Groß Enzersdorf, Niederösterreich) im semiariden Klimagebiet Exaktversuche mit sieben unterschiedlicher Hanfsorten Ergebnisse bezüglich einer umfassenden Ganzpflanzennutzung erarbeitet. Neben dem Einfluss der Saatstärke wurden das Säsystem, die Bestandesdichte und der Erntetermin auf Ertrags- und Qualitätskriterien hin beurteilt. Die Versuchsstandorte repräsentieren einen wesentlichen Teil des österreichischen Ackerbaugebietes. Der Versuchsstandort Hanfthal, 50 km nördlich von Wien an der Grenze zu Tschechien. Der zweite Versuchsstandort, die Versuchswirtschaft der Universität für Bodenkultur Wien in Groß Enzersdorf. Die Sorten Epsioln 68, Fedora 17, Felina 32, Ferimon, Futura 75, Santhica 27 und Uso 31 wurden sowohl für die Kornnutzung, mit 50 Körnern/m, als auch für die Ganzpflanzenutzung, mit 250 Körnern/m, vergleichend beurteilt. Die Säsysteme, Drillsaat und Einzelkornsaat, wurden gegenübergestellt. Die Einzelkornsaat ergab einen höheren Ertrag, auch die Streuung war höher. Die intraspezifische Konkurrenz trat bereits 76 Tage nach der Aussaat auf. Die in der Literatur angeführten Saatstärken wurde überwiegend als optimal bestätigt. Hanf weist einen sehr großen möglichen Erntetermin auf. Die Körner reifen sehr ungleichmäßig ab. Daher kommt es meist zu hohen Samenausfall am Feld. Der Erntetermin Anfang September unterschied sich im Kornertrag kaum vom Erntetermin Mitte September. Eine Ernte Anfang Oktober war auf den angeführten Standorten eindeutig zu spät, eine Ertragsverminderung von bis zu 60% war die Folge. Bei der Wirtschaftlichkeit, beurteilt am Deckungsbeitrag, konnten Unterschiede bei den einzelnen Sorten nach Jahr, Standort und Saatstärke nachgewiesen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

In this study, industrial hemp (Cannabis sativa L.) is described according to the state of knowledge. By exact tests at two locations over three years, actual results of seven varieties industrial hemp in the semi-arid climatic region have been acquired. In addition to the influence of seed rate and the sowing system, the plant density and harvest date were examined. The experimental site Hanfthal about 50 km north of Vienna on the border with the Czech Republic. The second study area, at the EXperimental Farm of the University of natural resources and applied life sciences, Vienna in Großenzersdorf lies in the east of Vienna. At both locations, the varieties Epsioln 68, Fedora 17, Felina Ferimon, Futura 75, Santhica 27 and Uso 31 were sown for grain use, with 50 grains per square meter, as well as for fiber usage, with 250 grains per m. Two sowing system, seed drilling and single grain - seeds were compared. The plant height and plant density were repeatedly raised during the plant life. Intraspecific competition could already be detected 76 days after sowing. Use-related seed densities known from literature were confirmed in years with average weather conditions. In 2012, the high seed rate also led to very high grain yields. Hemp has a very large harvest window. The grains ripen unevenly. Thus, it is not possible, to harvest all seeds of a plant. First seeds drop out but latest seeds are not ready for harvest yet. Nearly no difference could be observed in the amount of the grain at a harvest date in the beginning or in the middle of September. The harvest in early October was clearly too late, yield reductions of around 60% could be demonstrated. For economic comparison the contribution margin of each variety by year, locations and sowing density was evaluated separately.