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Titelaufnahme

Titel
Hydrogeologische Erkundung der Aquifereigenschaften des Hauptdolomits : ein Beitrag zur Erschließung neuer Wasserressourcen am Kalkalpennordrand / eingereicht von: Sylke Hilberg
VerfasserHilberg, Sylke
Begutachter / BegutachterinSchneider, Jean Friedrich ; Hofmann, Thilo
GutachterSchneider, Jean Friedrich
Erschienen2007
Umfang240, 19, [14] Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2007
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Hauptdolomit / Aquifer / Hydrochemie / Isotopen / Altersdatierung / Trinkwasserdargebot
Schlagwörter (EN)Dolomite / Aquifere / Hydrochemistry / Isotopes / Goundwater dating / Drinking water supply
Schlagwörter (GND)Nördliche Kalkalpen / Hauptdolomit / Grundwasserleiter / Hydrogeologie / Hydrochemie / Trinkwasser
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-19207 Persistent Identifier (URN)
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Hydrogeologische Erkundung der Aquifereigenschaften des Hauptdolomits [7.69 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Zur Erkundung der Eignung einer flächig auftretenden Formation am Kalkalpennordrand als zuverlässige und nachhaltig nutzbare Trinkwasserressource wurden die Aquifereigenschaften des Hauptdolomits zwischen Reit im Winkl in Bayern und Waidhofen Ybbs in Niederösterreich mit dem Ziel untersucht , die hydrogeologische Charakteristik dieses speziellen Aquifertyps zu erkunden und damit ein allgemein anwendbares Konzept für die gezielte Exploration auf Hauptdolomitwässer zu entwerfen. Der reine Hauptdolomit mit seiner charakteristischen Groß- bis Mirkoklüftung erweist sich demnach als gut geeignet für eine nachhaltige Nutzung, da er sowohl das nötige Retentionsvermögen als auch die für Wasserwegigkeiten notwendigen Hohlraumstrukturen aufweist. Ein derartiger Aquifer lässt sich mittles weniger hydrochemischer Parameter identifizieren. Dabei sind vor allem das Calclium-Magnesium-Verhältnis sowie das Fehlen formationsfremder Ionen wie Sulfat oder Natrium und Chlorid von Bedeutung. Durchschnittliche mittlere Verweilzeiten von einigen Jahren bis ca. zwei Jahrzehnten werden dabei von einer Altersverteilung begleitet, die sowohl sehr junge (einjährige) als auch über 50-jährige Komponenten aufweist. Da die strukturgeologischen und faziellen Gegebenheiten innerhalb des Hauptdolomits regional stark variieren können, sind quantitative regional gültige Aussagen über den Hauptdolomitaquifer nur überschlägig möglich. Die Berechnungen zeigen aber, dass das Wasserdargebot aus Hauptdolomit deutlich über dem prognostizierten zukünftigen Bedarf der untersuchten Region liegt.

Zusammenfassung (Englisch)

To explore the eligibility of a laminary appearing formation on the northern edge of the Northern Calcerous Alps as reliant, well protected and sustainable drinking water resource the aquifere charakteristics of the dolomite formation between Reit im Winkl in Bavaria and Waidhofen Ybbs in Lower Austria were examined. The purpose of the research was to find statments on hydrogeologic features of this special type of aquifere and at the same time to compose a generally applicable concept for targeting exploration of dolomite waters. The pure Dolomite with its characteristic greater to micro fissure structures therefore proves as well applicable for an enduring drinking water utilization as it features the need retention ability on micro fissure systems and exhibits the necessary greater structures for water sampling and transport. This kind of an aquifer is to be identified by only a few hydrochemical parameters. Particularly, the caliucm-magnesium ration is significant as well as the lack of formation extraneaous ions like sulphate, sodium and chloride. Average medium dwell periods of a couple of years to approxemately two decades are conducted by an age distribution witch feartures very young (one year) as well as more than fifty years old components. Because of the structural geologic and facial conditions within dolomite formation can regionally diversify strongly, quantitative regionally valid conclusions concerning dolomite as aquifere are only estimated. However, the calculation points out that the amuont of water the dolomite formation offers considerably exceeds the predicted needs of the explored area on the northern edge of the Northern Calcarous Alps.