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Titelaufnahme

Titel
Collective action for long-term access to safe water in rural Uganda / Resty Naiga
VerfasserResty, Naiga
Begutachter / BegutachterinAznar, Olivier ; Pohl, Christian
GutachterPenker, Marianne ; Hogl, Karl
Erschienen2015
Umfang109 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Sicheres Trinkwasser / Governance / kollektives Handeln / ländliche Entwicklung / Gender / Uganda
Schlagwörter (EN)Safe drinking water / governance / collective action / rural development / gender / Uganda
Schlagwörter (GND)Uganda / Trinkwasserversorgung / Versorgungssicherheit
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-18772 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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Collective action for long-term access to safe water in rural Uganda [11.95 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Seit 1990 wurde die ländliche Trinkwasserversorgung in Uganda reformiert. Eine entscheidende Neuerung stellte die Verlagerung von einem angebots- zu einem nachfrageorientierten Ansatz dar, welcher auch zu einer geringen Verbesserung der ländlichen Trinkwasserversorgung führte. Der Betrieb und die Wartung der Wasserinfrastruktur stellen allerdings noch immer eine große Herausforderung dar und sind dafür verantwortlich, dass über 50% der Wasserinfrastruktur nicht funktioniert. Der langfristige Zugang zu sauberem Wasser in Uganda wird dadurch behindert. Basierend auf einem transdisziplinären Ansatz bindet diese Studie über den gesamten Forschungsprozess hinweg lokales Wissen ein. Dies umfasst die Problemdefinition, die Formulierung der Forschungsfragen, die Anpassung der Instrumente der Datenerhebung auf lokale Erfordernisse, die Reflexion der Ergebnisse und soziale Lernprozesse, um den Handlungsbedarf festzustellen. Basierend auf 802 Haushaltsbefragungen, 50 strukturierten Interviews mit Wasserausschüssen (Water User Committees), 80 Interviews mit SchlüsselinformantInnen, 11 Fokusgruppen-Diskussionen und 7 partizipativen Workshops analysiert dieses Doktoratsprojekt Faktoren, die den langfristigen Zugang der ländlichen Bevölkerung zu sauberem Wasser im Rahmen sich verändernder politischer Rahmenbedingungen beeinflussen. Dies umfasst i) die derzeitigen Herausforderungen der Wasserversorgung ii) die Lieferung von Erklärungen für die Bereitschaft der Wassernutzer, zur Wasserversorgung beizutragen und iii) die Untersuchung der Rolle von Frauen in der nachfrageorientierten Steuerung der Wasserversorgung. Die Ergebnisse zeigen, dass i) die abrupte politische Änderung zu einer Unterbrechung und Verunsicherung lokaler gemeinschaftlicher Aktivitäten geführt hat, ii) die Wahrscheinlichkeit der Bereitschaft von BenutzerInnen zu finanziellen Beiträgen und Sachleistungen für die Wasserversorgung durch institutionelle, bio-physikalische und demographische Variablen beeinflusst ist; und iii) Frauen bereitwilliger zur Wasserversorgung beitragen als männliche Wassernutzer.

Zusammenfassung (Englisch)

Since 1990, Uganda has experienced a major policy shift from a supply-driven to a demand-driven approach in rural drinking water provision. Owing to the implementation of the demand-driven approach, rural safe water coverage has slightly improved. However the operation and maintenance (O&M) of water infrastructure still pose a great challenge accounting for non-functionality of over 50% of water infrastructure, hence hampering long-term access to safe water in rural Uganda. Based on 802 household interviews, 50 structured interviews with water user committee members, 30 key informant interviews, 11 focus group discussions and 7 participatory workshops, this PhD project analyses factors influencing the rural populations long-term access to safe water within the changing policy framework in Uganda through: i) shedding light on the current challenges to safe water access ii) providing explanations for the water users willingness to contribute to water provision; and iii) examining womens role in demand-driven water governance. The results show that: i) the abrupt policy shift has disrupted and created uncertainty for local collective action; ii) the likelihood of users willingness to make financial and in-kind contributions towards O&M for water provision is influenced by institutional, bio-physical and demographic variables; and iii) female interviewees are more willing to make both financial and in-kind contributions to water provision than male interviewees. Despite womens financial and in-kind contribution to water provision, the results indicate institutional and individual attributes hindering womens effective participation in water user committees. The project also provides insights into how to increase the probability of water users willingness to contribute towards operation and maintenance on the one hand and women participation in water user committees on the other hand.