Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Crossbreeding as innovation for dairy cattle keepers in the tropics : adoption, adaptation and impacts on smallholder farms in Ethiopia, Uganda and India / submitted by Romana Katharina Roschinsky
VerfasserRoschinsky, Romana Katharina
Begutachter / BegutachterinPuskur, Ranjitha ; Herold, Pera
GutachterWurzinger, Maria ; Sölkner, Johann
Erschienen2013
Umfang171 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2013
Anmerkung
Zsfassung in dt. u. engl. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Bäuerliche Zuchtstrategien / innovation systems / Kleinbauern / Kreuzungszucht / Tropen
Schlagwörter (EN)crossbreeding / farmer breeding strategies / innovation systems / smallholders / tropics
Schlagwörter (GND)Äthiopien / Uganda / Indien / Milchkuh / Rinderzucht
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-18084 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Crossbreeding as innovation for dairy cattle keepers in the tropics [8.33 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Crossbreeding of tropical and western dairy cattle to improve performance on tropical smallholder farms has been widely advocated, criticised and yet applied. Advantages and disadvantages are documented. Only a small number of crossbreeding interventions has been successful. Little is known how successful adopters introduce and develop crossbreeding at farm level. For this study 248 smallholders successfully applying crossbreeding were interviewed using a pre-tested questionnaire in selected regions of Ethiopia, Uganda and India. Qualitative and quantitative data on motivations, crossbreeding introduction, support received, adaptation of breeding strategies and impacts at farm level have been analysed. A first description of local crossbreeding innovation systems has been made. Results show that in all contexts the reason to introduce crossbreeding was to increase profit. External support and other farmers were essential for successful adoption as information sources and suppliers of exotic genetics. Breeding is adapted if possible to increase performance but a lack of understanding of crossbreeding concept has been identified. Positive and negative impacts led towards a high-input/high-output system. Many context specific challenges had to be overcome by adopters but they perceived crossbreeding as success. The conclusion is that farmers can increase incomes with crossbreeding. The complexity, initial investment and dependence on support and external inputs are probable reasons for slow crossbreeding uptake. Strengthening availability of breeding inputs enabling farmers to reach suitable and sustainable herd performance must be a priority. If investment capital, supply, support and market linkages are accessible, farmers can and will adopt crossbreeding without ignoring inherent challenges. Whether it proves a sustainable strategy for dairy farmers in the study areas has to be proven over time.

Zusammenfassung (Englisch)

Kreuzungszucht von indigenen und westlichen Michrinderrassen zur Produktionssteigerung auf tropischen, kleinbäuerlichen Betriebe wird propagiert, kritisiert und angewendet. Vor- und Nachteile sind dokumentiert. Nur wenige Kreuzungszuchtinterventionen waren von Erfolg gekrönt. Wenig ist erforscht wie Kleinbauern erfolgreich Kreuzungszucht auf Betriebsebene einführen und entwickeln. Im Rahmen dieser Studie wurden 248 derartig erfolgreiche Kleinbauern mit Hilfe eines Fragebogens in ausgewählten Regionen Äthiopiens, Ugandas und Indiens befragt. Qualitative und quantitative Daten zu Motivationen, Einführung, Unterstützung, Anpassung von Zuchstrategien und Auswirkungen der Kreuzungszucht wurden analysiert. Eine erste Beschreibung der drei Kreuzungszuchtinnovationssysteme wurde durchgeführt. Ergebnisse zeigen, das Profit die wichtigste Motivation darstellte. Externe Akteure und das bäuerliche Netzwerk waren unabdingbar als Informationsquelle sowie Ursprung von exotischem Genmaterial. Kreuzungszucht wird an Betriebsbedingungen angepasst um die Produktivität zu steigern, jedoch wurden Wissenslücken über Zuchtkonzepte identifiziert. Positive und negative Auswirkungen haben intensive Produktionssysteme geschaffen. Viele kontextspezifische Herausforderungen mussten von Bauern überwunden werden aber nichtsdestotrotz beurteilen sie Kreuzungszucht als Erfolgsstrategie. Kleinbäuerliche Einkommen können durch Kreuzungszucht steigen. Komplexität, Investitionskosten und Abhängigkeit von externen Betriebsmitteln sind wahrscheinliche Gründe für langsame Verbreitung. Eine stabile Versorgung mit Zuchtmaterial muss bestehen um nachhaltige und angepasste Herdenleistung zu ermöglichen. Sind alle Notwendigkeiten verfügbar können Kleinbauern in den Tropen Kreuzungszucht anwenden ohne inhärente Herausforderungen zu ignorieren. Ob diese Startegie nachhaltige Verbesserung für Milchrinderhalter in den Forschungsregionen bedeutet, bleibt abzuwarten.