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Titelaufnahme

Titel
The impact of invasive plant species on plant diversity of riparian habitats : the ecological effect and options for actions, focusing on the restoration of running water and the management of protected areas / Katharina Lapin
Weitere Titel
Auswirkung von invasiven Neophyten auf die Phytodiversität in Aulandschaften
VerfasserLapin, Katharina
Begutachter / BegutachterinSchneider, Gerda ; Lösch, Rainer
GutachterBernhardt, Karl-Georg
Erschienen2014
Umfang203 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)invasive Neophyten / Auwald / Renaturierung / Natura 2000
Schlagwörter (EN)invasive alien species / riparian area / ecological restoration / Natura 2000
Schlagwörter (GND)Traisen <Fluss> / Auenwald / Renaturierung <Ökologie> / Neophyten <Botanik> / Phytodiversität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-17341 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
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The impact of invasive plant species on plant diversity of riparian habitats [12.7 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Invasive Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen, die sich in heimischen Lebensräumen massiv verbreiten und große Schäden an der heimischen Diversität verursachen. Weltweit schreitet die Verbreitung invasiver Arten rasch voran und wurde zu einer der größten Bedrohungen der globalen Diversität. Besonders Flusslandschaften sind in Mitteleuropa stark von der Verbreitung invasiver Arten betroffen. Um die Auswirkungen auf die Phytodiversität in Aulandschaften zu prüfen wurden im Rahmen des Life+ Traisen Projektes in der Vegetationsperiode 2010, 2011, 2012 und 2013 umfassenden Untersuchungen über das Vorkommen und die Verbreitungsbiologie invasiver Arten durchgeführt. Die Untersuchungen zeigten deutlich, dass invasive Neophyten Impatiens glandulifera, Impatiens parviflora, Solidago gigantea und Bunias orientalis im Projektgebiet einen kritisch hohen Anteil an der Vegetationsstruktur haben. Es wurde beobachtet, dass Wege, Forststraßen und Uferbereiche als Korridor für die Verbreitung dienen. Phenologische Untersuchungen zeigten, dass die Etablierung von Massenbeständen durch Bekämpfung im frühen Stadium bei geringer Anzahl an Individuen eingeschränkt werden kann. Die erhobenen Daten und gewonnen Erkenntnisse dienen zur Entwicklung eines Leitfadens, der vorsieht das Vorkommen invasiver Neophyten in allen Ebenen des Planungs- und Bauablaufs von Renaturierungen von Fließgewässern und dem Management von Schutzgebieten mit einzubeziehen ist. Die Stärkung und Sicherung der Diversität heimischer Lebensräume sowie der sensible Umgang mit gebietsfremden Arten ist bei der Bekämpfung invasiver Arten von oberster Priorität.

Zusammenfassung (Englisch)

This research is a contribution to the scientific discussion on invasive alien species. Biological invasions are a harmful element on the impact of global change on biodiversity. Riparian areas are important habitats for important ecological functions and European plant diversity. The present case study is focusing on the ecological restoration of the river Traisen. As part of the Life+ Traisen project, the downstream section and the outlet of the river Traisen will be brought into a natural structure. Results show clearly that invasion is following pathways. Plots along roads and embankments are stronger invaded than plots in semi-natural plots. Preventing the introduction of alien plant species is the most effective option for the successful management. The study is correlated to practical advice to nature conservation and ecological restoration issues. Based on the data of invasive species germination and phenological ability, the impact on plant diversity and habitat preferences, as well as information on invasive species management, guidelines for the management of invasive species in riparian areas was developed in order to reduce the biodiversity loss caused by IAS. The total eradication of invasive species in European riparian areas are not to be expected, because of the high number of ecological and economical barriers. Furthermore it should be the aim to support the native species competitively.