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Titelaufnahme

Titel
Erdbeersorten für den Anbau in Ostösterreich unter besonderer Berücksichtigung von Wurzelkrankheiten und der biologischen Produktionsweise / eingereicht von Helene Weissinger
VerfasserWeissinger, Helene
Begutachter / BegutachterinSteinkellner, Siegrid ; Stich, Karl
GutachterJezik, Karoline ; Spornberger, Andreas ; Stich, Karl
Erschienen2013
Umfang75 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Erdbeere / Sorten / Fruchtqualität / Wurzelkrankheiten / biologischer Anbau
Schlagwörter (EN)strawberry / cultivars / fruit quality / root diseases / organic production
Schlagwörter (GND)Österreich <Ost> / Biologischer Pflanzenbau / Erdbeersorte / Wurzel / Pflanzenkrankheit / Frucht / Qualität
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-16976 Persistent Identifier (URN)
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Erdbeersorten für den Anbau in Ostösterreich unter besonderer Berücksichtigung von Wurzelkrankheiten und der biologischen Produktionsweise [0.71 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Erdbeere ist anfällig für viele Krankheiten und erfordert einen hohen Aufwand für die Unkrautkontrolle, was vor allem den biologischen Anbau erschwert. Zudem kommt es vielerorts auf Grund einer zu engen Fruchtfolge und der langjährigen Überdauerung mancher Wurzelpathogene zu hohen Ertrags- und Pflanzenausfällen. In dieser Arbeit wurden Erdbeersorten bezüglich ihrer Eignung für den biologischen Anbau und für den Anbau auf Standorten mit hohem Risiko für Wurzelkrankheiten evaluiert. In zwei Feldversuchen wurden auf mehreren Standorten in Ostösterreich Blatt- und Wurzelkrankheiten bonitiert, mit Hauptfokus auf den pathogenen Bodenpilz Verticillium dahliae. Der Ertrag wurde unter biologischen Bedingungen ausgewertet. Mit den frühreifen Sorten ‚Alba‘, ‚Asia‘, ‚Clery‘ und ‚Daroyal‘ und der spätreifen Sorte ‚Salsa‘ sind sowohl Sorten mit einer mittleren bis hohen Widerstandsfähigkeit gegen Wurzelkrankheiten als auch geeignete Sorten für den biologischen Anbau aktuell in Österreich erhältlich. Zwischen Sorte und Standort wurden starke Wechselwirkungen festgestellt. Der Gehalt an Mikrosklerotien von V. dahliae korrelierte nicht mit der Pflanzenvitalität am jeweiligen Standort, weswegen zukünftig eine verbesserte Methodik für die Risikoeinschätzung für Verticillium-Welke angewandt werden sollte. Weiters wurde die Veränderung von Fruchtqualitätsparametern während der Ernteperiode anhand von fünf frühreifenden Sorten untersucht. Der Einfluss des Erntetermins war groß, besonders bei den Parametern Fruchtgröße, Gehalt an löslicher Trockensubstanz, Gehalt an titrierbarer Säure und Dissipationswert. Mit fortschreitender Ernteperiode nahmen Zucker- und Säuregehalt signifikant zu, während das Zucker/Säure-Verhältnis abnahm. Diese Veränderungen im Lauf der Erntesaison sprechen für abgestufte Absatzwege: als Frischware zu Saisonbeginn und als Verarbeitungsware zu Saisonende.

Zusammenfassung (Englisch)

Strawberries are susceptible to numerous diseases, and require much effort for weed control, what makes organic cultivation difficult. Additionally, in many fields, a narrow crop rotation combined with the durability of certain root pathogens can lead to an accumulation of these pathogens and further to high yield and plant losses. One aim of this work was to assess the suitability of popular and new strawberry cultivars for Eastern Austria, specifically for organic cultivation and for cultivation on sites with a high soil pathogen pressure. In two field trials, leaf and root diseases were recorded on several sites in Eastern Austria, with the main focus on the soil-borne pathogenic fungus Verticillium dahliae. Yield assessments were done under organic management. Cultivars with a medium to high field resistance to root diseases, and suitable for organic production, were identified. Particularly recommendable are the early-ripening cultivars ‘Alba, ‘Asia, ‘Clery and ‘Daroyal and the late ripening cultivar ‘Salsa which are all currently available in Austria. Strong interactions between cultivar and site were observed. The content of microsclerotia of V. dahliae did not correlate with the plant vitality on the respective sites. Therefore an improved method for the risk assessment of Verticillium-wilt should be used in the future. Further, the change of fruit quality parameters of five early-ripening cultivars during the harvest season was examined. The influence of the harvest date was high, especially regarding the parameters fruit weight, content of soluble solids, content of titratable acid, and dissipation value. With progressing harvest season, the content of sugars and acids in the fruits increased significantly and the sugar/acid-relation decreased. These changes in fruit quality during the harvest season allow for a differentiation in distribution channels: as fresh fruits at the beginning of the season and for processing at the end of the season.