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Titelaufnahme

Titel
Verbundtragverhalten und Bemessung randnaher eingemörtelter Verankerungen in Beton unter Zugbeanspruchung / Ronald Mihala
Weitere Titel
Failure behaviour and design of post-installed anchors in concrete close to the edge
VerfasserMihala, Ronald
Begutachter / BegutachterinHofmann, Jan ; Keuser, Manfred
Betreuer / BetreuerinBergmeister, Konrad
Erschienen2011
UmfangGetr. Zählung
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2011
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Verbunddübel / nachträglich eingemörtelte Verankerungen / ESPI / Speckle / Mikrorisse / Spalten / Bauteilrand
Schlagwörter (EN)Bonded anchors / microcracks / ESPI / Speckle / post-installed anchors / splitting
Schlagwörter (GND)Beton / Verbunddübel / Verankerung / Tragverhalten / Zugbeanspruchung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-16695 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Verbundtragverhalten und Bemessung randnaher eingemörtelter Verankerungen in Beton unter Zugbeanspruchung [27.08 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Im Bauwesen werden in zunehmendem Maße zur Einleitung von Lasten in Beton Befestigungssysteme auf der Grundlage chemischer Mörtel verwendet. Diese umfassen nicht nur die herkömmlichen Verbunddübel, sondern auch Bewehrungsanschlüsse mit nachträglich eingemörtelten Bewehrungsstäben zur Verbindung von Stahlbetonteilen. Sowohl die Lastweiterleitung als auch die Bemessung nachträglich eingemörtelter Bewehrungsstäbe erfolgt wie bei einbetonierten Bewehrungsstäben - nach den Tragmechanismen und Gesetzen der Stahlbetonnorm DIN 1045-1. Die Zuglasten werden in das Bauteil verankert oder per Übergreifungsstoß auf die im Bauteil vorhandene Bewehrung übertragen. Das Bemessungsmodell der Verbunddübel hingegen beruht auf dem CC-Verfahren (CC = Concrete Capacity), das durch die Unterscheidung in Lastrichtungen und Brucharten die optimale Ausnützung der Dübel ermöglicht. Trotz der Ähnlichkeit der beiden genannten Systeme - einziger Unterschied ist die Verwendung von Gewindestangen statt Bewehrungseisen bei Verbunddübeln erfolgt die Bemessung unterschiedlich. Ziel dieser Forschung ist es, aufbauend auf experimentellen Versuchen und in weiterer Folge mit Unterstützung der Methode der finiten Elemente, ein Bemessungsmodell zu schaffen, welches es erlaubt, beide Systeme einheitlich zu bemessen. Es also möglich macht, einen Verbunddübel genauso nah an den Rand zu setzen und zu bemessen wie eingeklebte oder einbetonierte Bewehrungsstäbe.

Zusammenfassung (Englisch)

In construction industry more and more fixing systems for example post-installed bars or bonded anchors - are used on the basis of adhesive mortar. Whereby tried and tested procedures from the fastening technology, which is used for some time past by bonded bars, come up for application. Despite the fact that there is no elementary difference between both called systems, the design is not the same. Bottom up on experimental tests and numerical simulations the designated target of this scientific work is to find one, unified design concept for cast-in-place, post- installed bars and bonded anchors in concrete. Based on the new design concept it should be possible to place bonded anchors so far close to the edge as cast-in-place or post-installed bars. The experimental investigations are performed by the Institute of Structural Engineering in Vienna and started in September 2006. A large number of single pullout tests have been performed with cast-in-place, post-installed rebars and bonded anchors. With the aid of Electronic Speckle Pattern Interferometry (ESPI) the distribution of strain near the concrete anchor and the microcracks can be made visible directly after their initiation. The localisation of invisible microcracks is important for understanding the whole cracking process.