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Titelaufnahme

Titel
Preisabsicherung an Warenterminbörsen unter Berücksichtigung von Residualrisiken / eingereicht von Martin Ziegelbäck
VerfasserZiegelbäck, Martin
Begutachter / BegutachterinKantelhardt, Jochen ; Sinabell, Franz
GutachterBreuer, Günter
Erschienen2014
UmfangGetr. Zählung : graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Diss., 2014
Anmerkung
Zsfassungen in engl. Sprache
SpracheDeutsch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Warenterminbörsen / Risikomanagement / Terminkontrakte / Residualrisiken / Agrarrohstoffe / Basisrisiko / Markttiefenrisiko / Verhaltensrisiko
Schlagwörter (EN)Futures exchange / Risk management / Futures / Residual risk / Agricultural commodities / Basis risk / Market depth risk / Behavioral risk
Schlagwörter (GND)Agrarprodukt / Termingeschäft / Risiko
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-16663 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Preisabsicherung an Warenterminbörsen unter Berücksichtigung von Residualrisiken [1.52 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Warenderivate gelten als Instrumente zur Verminderung von Preisrisiken von Unternehmen u.a. im landwirtschaftlichen Sektor. Der Nutzen besteht für Unternehmen darin, Preise der Zukunft in die Gegenwart zu projizieren, und so das Risiko einer ungünstigen Wertentwicklung des betreffenden Gutes zu verkleinern. Jedoch birgt jedes Engagement an einer Warenterminbörse auch Risiken in sich: Beispielsweise führt eine zu geringe Konzentration von Käufern und Verkäufern zu geringer Marktliquidität und damit zu einem ineffizienten Markt. Ebenfalls stellt es ein Unternehmensrisiko dar, wenn der Korrelationskoeffizient zwischen dem Kassamarkt und dem Terminmarkt kleiner als eins ist. Weitere Risiken können im Bereich der Verhaltensökonomik angesiedelt sein. Zum Beispiel, wenn Akteure (Preis-) Risiken subjektiv bewerten und/oder deren Nutzenfunktion den Annahmen der Portfoliotheorie widerspricht. Diese Residualrisiken reduzieren die Fähigkeit des gewählten Warenderivates, die Wertveränderung des physischen Gutes zu kompensieren. In dieser Arbeit wird untersucht, wie diese Residualrisiken in einzelnen Fällen in ökometrischen Analysen modelliert werden können, in welchem Ausmaß sie evident sind und welche Kosten sie gegebenenfalls verursachen.

Zusammenfassung (Englisch)

Commodity derivatives are accepted as vehicle to reduce price risks e.g. for entities along the agricultural supply chain. Futures exchanges are able to project future prices of a good into presence. With hedging, any market participant can avoid adverse changes in value of the underlying commodity. But any engagement at futures markets also comprehends residual risks: For example, an insufficiant concentration of buyers and sellers reduces market depth and subsequently causes an inefficient market. Also, risks exists for enterprises if the correlation coefficient between cash market and futures market is less than one. Furthermore, risk are evident in the area of behavioral economics. For example, if actors evaluate (price-) risks subjectively and/or if their utility function is not coherent with assumtions of the portfolio theory. Such residual risks reduce the capability of a selected futures contract to compensate changes in value. This paper examines, how such risks can be modeled, to which extent their evidence can be shown, and how much costs they cause.