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Titelaufnahme

Titel
Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen : unter besonderer Berücksichtigung der Überströmbarkeit / eingereicht von Gerda Holzapfel
VerfasserHolzapfel, Gerda
GutachterFlorineth, Florin
Erschienen2008
Umfang138 Bl. : zahlr. Ill. u. graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2008
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Hochwasserschutzdamm, Überströmung, Gehölzbewuchs von Dämmen, Versuchsanordnung, Weidenspreitlage, Steckhölzer, Überströmungsmulden
Schlagwörter (GND)Hochwasserschutz / Damm / Gehölze
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-15656 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen [17.03 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Gehölze auf Hochwasserschutzdämmen werden in der Literatur allgemein als Gefahrenquelle bewertet, wissenschaftliche Untersuchungen gibt es kaum. Diese Diplomarbeit fand im Rahmen des Forschungsprojektes Gehölzstrukturen an Dämmen und Deichen, vom Institut für Ingenieurbiologie und Landschaftsbau statt. Anhand von einem Durchsickerungsdamm und einem Überströmungsdamm, am Marchfeldkanal bei Deutsch Wagram/NÖ, werden Auswirkungen von Gehölzen auf Standsicherheit und Instandhaltung untersucht. Schwerpunkt dieser Arbeit ist der Überströmungsdamm. Er ist mit vier verschiedenen Bauweisen (Gräser-Kräuteransaat, Weidensteckhölzer, Weidenspreitlage längs und quer) begrünt bzw. bepflanzt. Diese werden verglichen. Jeder der vier Bereiche hat eine Überströmungsmulde, die während späterer Überströmungsversuche abwechselnd geflutet werden. Grundlage dieser Arbeit sind Literaturrecherche und Zustandsaufnahme eines Marchdammes. Hauptgegenstand sind der Bau der Versuchsanlage, geotechnische Begleitaufnahmen und erste Auswertungen der Vegetationsaufnahmen. Begleitende geotechnischen Untersuchungen während des Baues bestätigten die erwartete Standsicherheit. Vegetationsaufnahmen ergaben, dass etwa 2 Drittel der gesetzten Steckhölzer in ausgezeichnetem Zustand überlebten. Am Schlechtesten entwickelten sich die Steckhölzer an besonders stark verdichteten Stellen. Die Spreitlage quer trieb sehr gut aus. Im Herbst zeigte sich ein deutliches Höhengefälle: Die unteren auf die Dränage gebauten Weidenäste trieben in größerer Anzahl und höherer Vitalität aus. Die Weidenspreitlage längs wurde wegen momentaner Schäden vorerst nicht aufgenommen. Die Überströmungsmulden entwickelten sich schnell und sehr dicht. Die Weidenspreitlage quer ist nach heutigem Stand die geeignetste Variante.

Zusammenfassung (Englisch)

Woody plants on levees are an often disputed subject. In technical literature it is generally seen as a source of danger. There are hardly any scientific researches. This diploma thesis was set in the framework of the project - woody plants on levees - a research project of the Institute of Soil Bioengineering and Landscape Construction. A percolation and an overtopping levee were built at the Marchfeldkanal near Deutsch Wagram/Lower Austria. Based on that, effects of woody plants and their soil consolidating effect on the stability of the levees are under examination. Main focus of this work is the overtopping levee. It is planted with four different planting types (grasses-herbs sowing, willow dormant cuttings, brush mattress crosswise and lengthwise), which are compared to one another. Each of these four areas has an overtopping basin that can be flooded alternately. During this thesis no flooding could be done. Base of this work are a literature research and an actual state research of a levee in the Marchfeld. Main topics are construction of the experimental complex, geotechnical analyses and first analysis of the vegetation. Permanent geotechnical studies ensure satisfying stability data. The planting analysis occurred at the hardwood cuttings and the brush mattress crosswise. Two out of three planted hardwood cuttings survived mostly in very good condition. Worse developed are the dormant cuttings in very hard compacted soil. The brush mattress crosswise grew very good. In autumn there was a very clear increase in quality between higher and lower placed shoots on the levee. The lower willows, planted on the drainage, sprouted more healthy, more quickly and look more vital. The brush mattress lengthwise was not analysed until now because there have been too many erosion damages due to intense rainfalls. The overtopping basins developed quick and dense. The brush mattress crosswise is at the current condition the most adequate alternative.