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Titelaufnahme

Titel
Wirkung eines Low-Input Weidesystems auf die Ökologie und Ökonomie rund um's Zickentaler Moor / eingereicht von Anita Kronaus
VerfasserKronaus, Anita
GutachterBuchgraber, Karl ; Zollitsch, Werner
Erschienen2015
UmfangIII, 90 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ochsenmast, Schlachtleistung, Mastleistung, Nährstoffbilanz, Niedermoor
Schlagwörter (GND)Weide <Landwirtschaft> / Naturschutz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-15205 Persistent Identifier (URN)
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Wirkung eines Low-Input Weidesystems auf die Ökologie und Ökonomie rund um's Zickentaler Moor [1.26 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Ein extensives Ochsenmastsystem wurde im Rahmen des Projektes “rund ums moor” zum Schutz des Zickentaler Moores im südlichen Burgenland etabliert. Von April bis November weiden die Ochsen auf den Flächen rund um das Zickentaler Moor und erhalten zusätzlich Heu. Während der Wintermonate werden sie mit Grassilage und Heu gefüttert und die Endmastration der letzten drei bis vier Monate vor der Schlachtung setzt sich aus Grassilage, Heu und einer Gabe von 3 4 kg Triticale pro Ochse und Tag zusammen. Es wurden verschiedene Rassen und Kreuzungen getestet, um die für das Projekt am besten geeignetste für die vorherrschenden Bedingungen zu finden. Es gab signifikante Unterschiede zwischen den Rassengruppen bezüglich des Schlachtkörpergewichtes. Auch die Wechselwirkung Rassengruppe x Schlachtjahr war signifikant. Abgesehen von der Verweildauer (Mastdauer) übten auch die Netto-Lebenstagszunahmen und die Rassengruppe einen signifikanten Effekt auf das Schlachtkörpergewicht aus. Es gab auch Unterschiede hinsichtlich der Wechselwirkung Rassengruppe x Netto-Lebenstagszunahmen. Weiters konnten Unterschiede bezüglich der Fettklassifizierung und der Fleischklassifizierung zwischen einzelnen Rassengruppen festgestellt werden. Grund für die Etablierung dieses Ochsenmastsystems waren die ausgearbeiteten Renaturierungsmaßnahmen des Projektes „rund ums moor“. Diese Maßnahmen sahen die Minimierung der Eutrophierung und eine Aushagerung der Flächen vor. Die Veränderung der Kulturartenzusammensetzung und das extensive Produktionssystem sichern einen höheren Nährstoffentzug von den Flächen rund um das Zickentaler Moor als Nährstoffeintrag. Die berechnete Hoftor-Bilanz des Jahrs 2010 ergab einen Saldo von -2.133 kg Stickstoff. Auch die Stickstoffbilanzen der Randzone und der Kernzone des Jahres 2010 zeigten eine deutlich negative Bilanz im Vergleich zu jenen des Jahres 2003.

Zusammenfassung (Englisch)

An extensive fattening system with steers was established in order to defend the unique “Zickentaler Moor” within the scope of the project “rund ums moor”. From April to November the steers were pasture-fed and hay was additionally submitted to them followed by grass silage and hay in the winter months. In the last three to four months before slaughter the steers fattening was finished by grass silage, hay and 3-4 kg triticale per steer and day. Different breeds were tested in order to find the most suitable breed or crossing for the local conditions and the fattening system. There were significant differences between the breed groups in carcass weight. The interaction between breed group and year of slaughter was also significant. Apart from the fattening period, the net daily gains and the breed group also had a significant effect on the carcass weight. There were also differences regarding the interaction between the breed group and the net daily gains. In addition, differences in fat classification and conformation classification could be found between some breed groups. The reason for establishing the extensive steer fattening system was the recultivating concept of the project “rund ums moor”. This concept schedules the minimization of the eutrophication. The extensive management of the society “Rinderweide am Zickentaler Moor” ensures a higher nutrient output than input on the managed land around the “Zickentaler Moor”. The calculated “Hoftor-Bilanz” from the year 2010, showed a negative nitrogen balance of -2,133 kg. The nitrogen balances of the whole centre zone and the border zone of the years 2003 and 2010 showed a change in balance due to restructuring of the cultivation. Both balances from the centre zone and the border zone were negative.