Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Vergleich der hydromorphologischen Kartierungsmethoden HYMO und MQI an ausgewählten Fließgewässerabschnitten an Drau und Enns / Verf.: Kaufmann Simon
VerfasserKaufmann, Simon
Betreuer / BetreuerinMuhar, Susanne ; Poppe, Michaela
Erschienen2013
UmfangVI, 120 S. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Drau Enns Hydromorphologie Methode Evaluation
Schlagwörter (EN)Drava Enns hydromorphology method evaluation
Schlagwörter (GND)Drau / Enns <Fluss> / Hydrologie / Kartierung / Methode
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-15146 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Vergleich der hydromorphologischen Kartierungsmethoden HYMO und MQI an ausgewählten Fließgewässerabschnitten an Drau und Enns [6.57 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Durch menschliche Eingriffe wie Ausbreitung von Siedlungsgebieten, Hochwasserschutz, Wasserkraftnutzung, Entwässerung zur Gewinnung landwirtschaftlicher Flächen, wurde die Hydromorphologie, die Gestalt von Fließgewässern und deren Wasserhaushalt, in der Vergangenheit verändert und wird immer noch beeinflusst. Die Hydromorphologie ist in der Wasserrahmenrichtlinie (2000), neben der Wasserqualität und den biologischen Qualitätskomponenten, ein wichtiger Bestandteil zur Beurteilung des Status quo der Oberflächengewässer. In der Vergangenheit wurden viele hydromorphologische Kartierungsmethoden entwickelt. Im EUProjekt REFORM “REstoring rivers FOR effective catchment Management” wird an der Verbesserung und Weiterentwicklung von hydromorphologischen Kartierungsmethoden gearbeitet. Im Zuge des Projekts wurde, auf Basis zweier bestehender Methoden, der Entwurf einer neuen Kartierungsmethode, der HYMO, entwickelt. Die vorliegende Arbeit vergleicht die HYMO mit der italienischen Methode MQI. Mittels beider Methoden wurden restrukturierte und regulierte Flussstrecken an Drau und Enns erhoben. Die Kartierungsergebnisse beider Methoden werden gegenübergestellt und auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hinsichtlich methodischer Herangehensweise sowie der praktischen Anwendung analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass beide Methoden den hydromorphologischen Zustand der restrukturierten und der degradierten Flussstrecken gleich darstellen. Abweichungen in den Teilbewertungen resultieren aus methodischen Unterschieden. Beispielsweise werden das longitudinale Kontinuum, Verbauungsmaßnahmen und die Vegetation unterschiedlich erhoben und bewertet. Weitere methodische Unterschiede finden sich in der Definition der Referenzbedingungen, der Abgrenzung des Untersuchungsgebietes sowie der Anzahl und Gewichtung der Einzelparameter. In ihrer Anwendung unterscheiden sich die Methoden in Bezug auf die Art der Erhebung, die benötigte Datengrundlage sowie den Arbeitsaufwand in Büro und Feld.

Zusammenfassung (Englisch)

In the past and in current times, different human impacts such as the expansion of settlement areas, flood protection and the use of hydro-power or drainage measures for the preparation of arable land changed the hydromorphology, the shape of rivers and its water balance. In the EU Water Framework Directive (2000) hydromorphology is besides water quality and the biological quality elements an important component for the evaluation of the status quo of rivers. For the assessment of hydromorphological conditions, many different methods were established in the past. The EU project REFORM “REstoring rivers FOR effective catchment Management” aims at improving hydromorphological assessment methods. In the first stage of the project the draft of a new assessment method the HYMO was developed based on two existing methods. The present master thesis compares the HYMO method with the existing Italian method MQI. Both methods were applied to survey restored and degraded river stretches on the rivers Drau (Carinthia) and Enns (Styria). The assessment results of both methods are compared, similarities and differences concerning the methodological approach and the application are analysed. The results show that both methods illustrate the different hydromorphological status of restored and degraded river stretches in same extent. Deviations in partial results are caused by methodological differences. The methods for surveying and evaluating the longitudinal continuum, the anthropogenic structures and the vegetation differs between the two methods. This is true also for the definition of reference conditions, the spatial definition of the survey area, as well as the number and weight of single parameters. In application the methods differ concerning the type of survey, the amount of data needed and the amount of work in office and field.