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Titelaufnahme

Titel
Simulation der "kleinen Ötscherbach Lawine" / eingereicht von Funder Michael
VerfasserFunder, Michael
GutachterHübl, Johannes ; Prokop, Alexander
Erschienen2014
UmfangVII, 88 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Lawinensimulation, airborne laserscan Daten, SAMOS-AT, Gefahrenzonenplanung
Schlagwörter (GND)Ötscher-Gebiet / Lawine / Simulation
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14806 Persistent Identifier (URN)
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 Das Werk ist frei verfügbar
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Simulation der "kleinen Ötscherbach Lawine" [5.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Ziel dieser Arbeit war es, ein möglichst genaues Modell der kleinen Ötscherbachlawine zu erstellen. Durch dieses Modell sollten Erkenntnisse über die Dynamik der Lawine gewonnen werden. Dies soll in weiterer Folge zu einer Zonierung, analog zur Gefahrenzonenplanung in Österreich, des bedrohten Gebiets führen. Als erster Schritt wurden möglichst viele Informationen über die „kleine Ötscherbachlawine“ gesammelt. Anhand von Geländebegehungen, Befragung von ortskundigen Experten sowie Analyse der vorhandenen Wetter- und Gelände-Daten wurde eine Datengrundlage für die folgende Modellierung der Lawine geschaffen. Ein gut dokumentierter Abgang der Lawine stellt in dieser Arbeit eine weitere Informationsgrundlage dar. Von diesem Ereignis wurde durch eine Befliegung des Lawineneinzugsgebiets auch ein ALS (Airborne Laserscan) aufgenommen. Aus den Daten des ALS wurde ein DOM (digitales Oberflächenmodell) der Schneeoberfläche gefertigt. Dieses DOM findet als Grundlage für die Kalibrierung des Lawinenmodells Anwendung. Das Lawinenmodell wurde mit Hilfe des Lawinesimulationsprogramms SamosAT gefertigt. Dieses Simulationsprogramm wurde aus mehreren verschiedenen Gründen für diese Arbeit ausgewählt. Als nächster Schritt wurde der dokumentierte Abgang der Lawine modelliert. Nach der Auswertung der Ergebnisse wurde ein Bemessungsereignis nach den Kriterien der Gefahrenzonenplanung festgelegt. Das Modell der dokumentierten Lawine wurde daraufhin mit den Eingangsparametern des Bemessungsereignisses angepasst und Simulationen im SamosAT durchgeführt. Um schließlich Lawinengefahrenzonen abzugrenzen wurden die Ergebnisse der Simulation ausgewertet und auf deren Plausibilität überprüft. Die durch die Simulation errechneten roten und gelben Zonen stellen dabei das Ergebnis der vorliegenden Untersuchung dar.

Zusammenfassung (Englisch)

The aim of this thesis was to create an accurate model of the “kleine Ötscherbachlawine”. The results derived from the simulation of this model should lead to calculated boundaries of hazard zones in accordance with the Austrian guidelines for hazard zoning. As a first step, all available information about the avalanche was collected. Several field observations, interrogations of local experts, as well as analyses of weather and terrain Data were carried out. In this context a digital surface model of the snow surface in the catchment area, which was created from airborne laser scanner data, serves as basis for the calibration of the model. The next step was to build a model of the definite event using the avalanche simulation software SAMOS-AT. With the information, received from the simulation results, a second model was created. The second model represents the design event of this particular avalanche. After the simulation of the second model, the results of the observation were checked for plausibility. The results were then used to define hazard zones according to the Austrian guidelines for hazard zoning. These hazard zones represent the final results of this Thesis.