Zur Seitenansicht
 

Titelaufnahme

Titel
Qualitative und quantitative Beurteilung des Verhaltens von Jungsauen in Annäherungstests / vorgelegt von Christina Pfeiffer
VerfasserPfeiffer, Christina
GutachterLeeb, Christine ; Winckler, Christoph
Erschienen2013
Umfang81, [6] Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Jungsau Annäherungstest qualitative Verhaltensbeurteilung Reproduktionserfolg
Schlagwörter (EN)gilt approach test qualitative behavioural assessment reproductive performance
Schlagwörter (GND)Schweinehaltung / Artgerechte Haltung / Brutpflege
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14635 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Qualitative und quantitative Beurteilung des Verhaltens von Jungsauen in Annäherungstests [0.81 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In vielen wissenschaftlichen Arbeiten wurde bereits versucht mit Hilfe verschiedener Annäherungstests Aussagen über maternale Fähigkeiten bei Schweinen und den damit in Verbindung stehenden Reproduktionserfolg zu treffen. Es wurde davon ausgegangen, dass ein stark ausgeprägtes Meidungsverhalten in Zusammenhang mit Furcht steht. Die Qualität des Verhaltens wurde dabei nie berücksichtigt. Ziele der vorliegenden Arbeit waren: die Durchführung des Reaktionstests; die Feststellung zwischen Beziehungen der quantitativen bzw. qualitativen Parameter und den Reproduktionsdaten der ersten Geburt. Dazu wurden 44 Jungsauen auf zwei Biojungsauenzuchtbetrieben einem freiwilligen Annäherungstest an eine Testperson in einer Testarena (Arenatest) sowie einem Annäherungstest an eine Testperson in der Gruppe in der Bucht (Gruppentest) unterzogen. Eine dritte Testphase wurde mit 20 der 44 Jungsauen bei vier FerkelproduzentInnen durchgeführt. Zusätzlich wurde von den FerkelproduzentInnen ein Reproduktionsdatenblatt mit zusätzlichen Fragen zum maternalen Verhalten ausgefüllt. Die Durchführung des Arenatests erwies sich als erfolgreich. Es konnten Zusammenhänge zwischen den quantitativen Parametern sowie zwischen den qualitativen Parametern des Arenatests gefunden werden. So ist zum Beispiel der Faktorwert für "Emotionalen Zustand" bei Jungsauen, die sich langsam an die Testperson nähern, verringert. Eine erfolgreiche Durchführung des Gruppentests war nicht möglich. Die Hypothese, dass es einen Zusammenhang zwischen quantitativem und qualitativem Verhalten mit den Reproduktionsdaten gibt, musste für den begrenzten Stichprobenumfang dieser Untersuchung verworfen werden.

Zusammenfassung (Englisch)

It is often hypothesised that the avoidance of humans in different approach tests is a good indicator of fear and subsequent reproductive performance of gilts. None of these publications took into account that there might be a qualitative behavioural component. The aim of this study was to perform two different approach tests with an additional qualitative behavioural assessment during a voluntary human approach test in an arena (arena test). The second test without a qualitative behavioural assessment was a voluntary human approach test in the group in the home pen (group test). On two organic pigs breeding farms 44 gilts were tested in the arena test and in the group test. 20 of these 44 gilts were retested on four piglet producing farms in the group test. Additionally farmers were asked to fill in information on reproductive performance and maternal behaviour of each gilt. It was possible to find correlations between the quantitative and qualitative parameters of the arena test; for example gilts with increased time to interact with the human were assessed qualitatively as more nervous, fearful and stressed. Apart from that it was not feasible to carry out the group test either at breeding or production level, because the majority of gilts did not respond sufficiently. Additionally it was not possible to find meaningful correlations between quantitative/qualitative parameters and the reproductive performance of the first parity.