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Titelaufnahme

Titel
Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen : unter besonderer Berücksichtigung der Entwicklung von Weidengehölzen an Hochwasserschutzdämmen / verfasst von Jaroslaw Leszczynski
VerfasserLeszczynski, Jaroslaw
GutachterFlorineth, Florin
Erschienen2011
Umfang139 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Ingenieurbiologie, Weidenspreitlage, Steckhölzer, Vegetationsentwicklung, Gehölze, Salix purpurea, Hochwasserschutzdamm
Schlagwörter (EN)Soil Bioengineering, brush mattress, hardwood cuttings, vegetation, woods, Salix purpurea, flood control dam
Schlagwörter (GND)Hochwasserschutz / Damm / Standsicherheit / Gehölz
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14616 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Gehölzstrukturen an Hochwasserschutzdämmen [6.1 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Auswirkungen von Gehölzen auf die Standsicherheit von Hochwasserschutzdämmen sind nicht ausreichend durch wissenschaftliche Untersuchungen nachgeprüft. Aus diesem Grund beschäftigt sich die vorliegende Masterarbeit in weiterer Folge mit der Gehölzvegetation auf den Hochwasserschutzdämmen. Die beschriebenen Vegetationsaufnahmen wurden bei der Versuchsanlage in Deutsch Wagram (Niederösterreich) erhoben. Der Aufbau der Anlage und die Art der Aufnahmen werden in weiteren Teilen der Arbeit näher beschrieben. Die Aufnahmen betreffen die Weidenspreitlagen der letzten drei bis vier Vegetationsperioden. Die erhobenen Daten werden mit Fotos ergänzt und mit Hilfe von statistischen Verfahren ausgewertet. Die Ergebnisse verschiedener Sektoren werden miteinander verglichen, um den Einfluss von verschiedenen Faktoren (wie zum Beispiel Sonneneinstrahlung, Wasserverfügbarkeit, Bauweise) beurteilen zu können. Ein charakteristisches Merkmal des erhobenen Weidenbestandes ist ein dichter Bewuchs, dessen Dichte langsam abnimmt. Der Bestand ist homogen und dicht bewachsen mit vielen dünnen und elastischen Sprossen (Durchmesser unter 3 cm) und wenig dominanten Individuen. Es wird aber festgestellt, dass die Pflanzungen im Jahr 2010 zu einer inhomogenen Struktur neigen. Man kann beobachten, dass der Bewuchs in jedem Sektor von unten nach oben Unterschiede aufweist. Der Blattflächenindex ist bei Sektor 11 als die Folge des dichteren Bewuchses deutlich höher, was auf eine höhere Transpiration schließen lässt. Die Durchwurzelungstiefe von Sektor 13 beträgt circa 70 cm. Seit dem Jahr 2008 hat sich die Wurzelmasse des Sektors 13 verdreifacht. Der überwiegende Teil der Wurzeln ist dem Feinwurzelbereich unter 2 mm zuzuordnen und macht über 80% der Gesamtwurzelmasse aus. Der maximale Durchmesser nach drei Vegetationsperioden beträgt nicht ganz 10 mm. Das Wurzel Spross Verhältnis sank im Jahr 2010, was wiederum den hohen Trockenstress des Sektors 13 beweist. Da der Bewuchs bei allen Sektoren bislang dicht und elastisch ist, sind in absehbare Zeit keine Pflegemaßnahmen notwendig.

Zusammenfassung (Englisch)

The effects of trees on the stability of flood control dams are not sufficiently verified by scientific studies. For this reason, the present thesis deals with the woody vegetation on the flood protection dams. The described vegetation records were at the pilot installation in Deutsch Wagram documented. The construction of the installation and the type of recordings are described in greater details in other parts of the Master Thesis. The recordings relate to the willow living brush mattress for the last three to four vegetation periods. The collected data are supplemented with photos and evaluated using statistical methods. The results of different sectors are compared to each other to reflect the impact of different factors (such as sunlight, water availability, construction). A characteristic feature of the studied willow shrubs is dense vegetation, of which the density decreases slowly. The shrubs are overgrown homogeneously and densely with many thin and elastic bars (diameter less than 3 cm) and few dominant individuals. It can be observed that the growth in each sector from the bottom up shows differences. The Leaf Area Index (LAI) in sector 11 is significantly higher as the result of the denser vegetation and suggesting a higher transpiration. The rooting depth of sector 13 is around 70 cm. Since 2008, the root weight of the sector 13 has tripled. The most of the roots are the fine roots below 2 mm (more than 80% of the total root weight). The maximum diameter after three vegetation periods is not quite 10 mm. The root - shoot ratio fell in 2010, which again shows the high water stress in the sector 13th. As the vegetation in all sectors has been dense and flexible so far, it is not necessary to introduce care measures in the near future.