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Titelaufnahme

Titel
Fischökologisches Monitoring im Rahmen des EU-LIFE-Projekts "Vernetzung Donau-Ybbs" : Evaluierung der Funktionsfähigkeit der Fischaufstiegshilfe Melk / verfasst und eingereicht von Georg Fürnweger
VerfasserFürnweger, Georg
GutachterJungwirth, Mathias
Erschienen2011
Umfang[7] Bl., 263 S. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Fischwanderhilfe, Fischökologie, Fischökologisches Monitoring, Life-Projekt, Umgehungsgerinne, Donau
Schlagwörter (EN)fish pass, fish ecology, fish ecological monitoring, life-project, bypass channels, Danube
Schlagwörter (GND)Ybbs / Mündung / Donau / Fische / Bestand <Biologie>
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14564 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Fischökologisches Monitoring im Rahmen des EU-LIFE-Projekts "Vernetzung Donau-Ybbs" [15.21 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Fischaufstiegshilfe in Melk ist die erste nachträglich an einem Donaukraftwerk errichtete FAH in Österreich. Die fischökologischen Untersuchungen erfolgten im Fischaufstieg einerseits durch Reusen an drei verschiedenen Standorten, andererseits durch ergänzende Elektrobefischungen zu unterschiedlichen Jahreszeiten. Die Reusenstandorte wurden so gewählt, dass sowohl Migrationtendenzen in der FAH selbst, als auch in das angrenzenden Altarmsystem ersichtlich wurden. Im Fischaufstieg wurden zwei Reusen installiert, eine weitere wurde unmittelbar nach der Flutmulde im Altarm platziert. Zusätzlich erfolgten Bootsbefischungen und Jungfischerhebungen im Unterwasser des KW Melk, um das Aufstiegspotential grob abzuschätzen. Während des dreijährigen Monitorings konnten 43 der 56 in der Wachau vorkommenden Fischarten im Fischaufstieg belegt werden. Die Leitfischarten des Donauabschnittes Wachau waren während des Monitorings stark unterrepräsentiert. Die Aufstiegszahlen liegen während des gesamten Untersuchungszeitraumes weit unter den erwarteten Werten. Die nachfolgende Masterarbeit ist ein Monitoringbericht und ein Versuch mögliche bauliche Defizite der Aufstiegsanlage zu eruieren.

Zusammenfassung (Englisch)

The nature like bypass channel at the hydroelectric power station Melk is the first fish passage facility (fpf) which was planed and realized after the construction of a Danube power plant in Austria. On the one hand the fish ecological survey took place in the fpf through fish traps on tree different locations on the other hand through electric fishing during different seasons. The location of the fish traps was chosen to get information of the fish migration inside the fpf and additionally the migration into the oxbow lake. Two fish traps were installed in the fpf, another one behind the flood channel in the oxbow lake. Electric fishing with a boat and juvenile fish sampling additionally took place downstream the hydroelectric power station Melk to assess the migration potential of this Danube stretch. In the 3 year monitoring 43 of 56 naturally occurring fish species in this Danube stretch could be proved migrating into the fpf. The main species of the Danube stretch Wachau were underrepresented during the whole monitoring. The density of fishes passing the fpf during the sampling period is far below the expected quantity. The following master thesis is a monitoring report and an approach to localize possible structural deficits in the fpf.