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Titelaufnahme

Titel
Inzuchtdepression beim Murbodner Rind / von Johanna Bäckenberger
VerfasserBäckenberger, Johanna
GutachterFürst-Waltl, Birgit
Erschienen2011
Umfang104 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2011
Anmerkung
Mit engl. Zsfassung
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Inzuchtdepression Murbodner Rind Gefährdete Nutztierrassen Genetische Diversität
Schlagwörter (EN)Inbreeding depression Murboden cattle conservation genetic diversity
Schlagwörter (GND)Murbodner / Inzucht / Fleischleistung / Zuchtleistung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14266 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Inzuchtdepression beim Murbodner Rind [2.03 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Masterarbeit wurde die Auswirkung von Inzucht auf Fleischleistungsmerkmale (Geburts-, 200-Tage- und 365-Tage-Gewicht), sowie auf Reproduktionsmerkmale (Kalbeverlauf und Totgeburtenrate) für die Rinderrasse Murbodner untersucht. Weiters wurden Kennzahlen der genetischen Diversitat für diese Rasse geschätzt. Inzucht wirkte sich in allen drei Produktionsmerkmalen signifikant negativ aus. Tiere mit einem Inzuchtkoeffizienten von 10% hatten um 0,4, 5,7 und 14,8 kg verringerte Geburts-, 200-Tage-, und 365-Tage-Gewichte verglichen mit nicht ingezüchteten Tieren. Der Einfluss von Inzucht konnte weder für das Merkmal Kalbeverlauf, noch für die Totgeburtenrate als signifikant nachgewiesen werden. Es ließ sich jedoch ein Trend zu leichteren Kalbeverläufen bei ingezüchteten Kühen und mehr Totgeburten, wenn die Kälber ingezüchtet waren, erkennen. Die genetische Variabilitat innerhalb der Rasse Murbodner ist, besonders in Anbetracht der Tatsache, dass diese im Generhaltungsprogramm des ÖPUL (Österreichisches Programm zur Forderung einer umweltgerechten, extensiven und den natürlichen Lebensraum schützenden Landwirtschaft) nach wie vor als „hoch gefährdet“ eingestuft ist, relativ hoch und aus momentaner Sicht nicht Besorgnis erregend.

Zusammenfassung (Englisch)

In the present study the effects of inbreeding on beef performance traits (Birth-, 200-day- and 365-day-weight) as well as on reproduction traits (calving ease and stillbirth rate) in Murboden cattle were examined. Furthermore some measures of genetic diversity were estimated for this cattle breed. A significant inbreeding depression was found for all production traits. Compared to non-inbred animals, individuals with an inbreeding coefficient of 10% had a 0.4kg, 5.7kg and 14.8kg lower birth weight, 200-day-weight and 365-day-weight, respectively. The effects of inbreeding on the reproduction traits calving ease and stillbirth rate were not significant in any model. However, a trend that births are more easily in inbred cows and a higher stillbirth rate when calves were inbred could be observed. The genetic variability within the breed Murboden cattle is relatively high. This is especially important as this cattle breed takes part in the programme to preserve genetic diversity of the ÖPUL (Austrian Agrienvironmental programme) and is rated as highly endangered. Hence, currently there is no cause for concern.