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Titelaufnahme

Titel
Untersuchung der Tannenbestände in den Forstbezirken Bozen I und Bozen II der Autonomen Provinz Bozen / vorgelegt von Michael Baumgartner
VerfasserBaumgartner, Michael
Begutachter / BegutachterinReimoser, Friedrich
Betreuer / BetreuerinReimoser, Friedrich
Erschienen2013
Umfang122 Bl. : graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2013
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Tanne, Abies alba, Naturverjüngung, Wildeinfluss, Tannenbewirtschaftung, Südliche Zwischenalpen, Schalenwild
Schlagwörter (EN)Silver fir, Abies alba, natural regeneration, game impact, silver fir management, southern central alps, ungulates
Schlagwörter (GND)Bozen <Region> / Weißtanne / Pflanzenwachstum / Bestandesdichte
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14130 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Untersuchung der Tannenbestände in den Forstbezirken Bozen I und Bozen II der Autonomen Provinz Bozen [2.65 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die Tanne (Abies alba Mill.) ist eine wichtige Baumart der montanen Stufe. Der Verbreitungsschwerpunkt liegt im Wuchsgebiet der Südlichen Zwischenalpen. Randvorkommen finden sich in allen Landesteilen. Die Tanne erfüllt eine wichtige Funktion im Schutzwald und spielt deshalb eine wichtige Rolle bei der Bewirtschaftung der montanen Wälder. Ziel der Arbeit ist die Darstellung der aktuellen Tannenvorkommen im Untersuchungsgebiet, die Erhebung des Verjüngungszustandes und ob sich eventueller Einfluss des Schalenwildes durch Verbiss und Fegen auf die Verjüngung der Tanne auswirkt. Die Aufnahmen erfolgten über Transektaufnahmen mit jeweils 50 m Länge. In den Transekten wurden Bestandesparameter, sowie die vorkommenden Bäume erhoben. Die Tanne nutzt in den Forstbezirken Bozen I und Bozen II aktuell nicht das ganze potentielle Areal. Das Südliche Zwischenalpine Fichten-Tannen-Waldgebiet bietet für die Verjüngung der Tanne optimale Bedingungen. In fast allen untersuchten Waldkomplexen erreicht die Waldverjüngung hohe Stammzahlen und in fast allen Beständen ist die Zukunft der Tanne gesichert. Aufgrund der naturnahen Waldstruktur, der kleinflächigen Nutzung der stammzahlreichen Waldverjüngung und des hohen Tannenanteils in der Verjüngung stellt der Faktor „Schalenwild“ derzeit kein Verjüngungshemmnis dar. In den Randgebieten bieten die Standorte nicht mehr optimale Bedingungen für die Tanne, weshalb sie dort auch größere Probleme hat sich zu verjüngen.

Zusammenfassung (Englisch)

The silver fir (Abies alba Mill.) is a tree-species located in montane elevations and is found primarily as silver fir-spruce and silver fir-spruce-beech forests. This species is distributed mainly in the region known as the southern central alps (Südliche Zwischenalpen), but single populations are found throughout South Tyrol. Silver fir maintains an important function in protective forests and therefore must be considered in the management of montane forests. The objectives of this study are the analysis of the current distribution, the regeneration status and the current impact of browsing/rubbing by game ungulates in silver fir forests in the forest districts of Bozen I and Bozen II. Forest parameters and tree species were sampled along 50m transects. The silver fir is not currently found over the whole potentially suitable growing area in the forest districts of Bozen I and Bozen II; the silver fir nevertheless plays an important role. The silver fir-spruce forests in the southern central alpine region offer ideal conditions for natural regeneration of this species. In most of the sampled areas the natural regeneration has attained a higher than expected stand density and the future of the silver fir in most of these areas is guaranteed. Because of the natural state of the forests, small-scale harvesting, high rates of natural regeneration and a high percentage of silver fir in the regeneration it can be concluded that game ungulates have no negative impact on these forests. Game does not pose a hindrance to natural regeneration or the prospective distribution of silver fir. Suboptimal growing conditions in areas periphery to the main distribution ranges lead to lower rates of natural regeneration.