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Titelaufnahme

Titel
Rolle der Wettbewerbe in der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur : Beitrag zur Erforschung des Berufsstandes in Österreich / von: Karolina Panzenböck
VerfasserPanzenböck, Karolina
GutachterLička, Lilli
Erschienen2014
Umfang144 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2014
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Landschaftsarchitektur, Wettbewerb, Landschaftsarchitekturwettbewerb, Geschichte
Schlagwörter (EN)landscape architecture, competition, landscape architecture competition, history
Schlagwörter (GND)Österreich / Landschaftsarchitektur / Wettbewerb
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-14084 Persistent Identifier (URN)
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Rolle der Wettbewerbe in der zeitgenössischen Landschaftsarchitektur [2.77 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Wettbewerbe sind ein wichtiger Bestandteil der Arbeit von Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten. Die interessantesten und größten Projekte werden auf diese Weise vergeben. Der hohe, unbezahlte Arbeitsaufwand birgt jedoch ein großes Risiko für die Teilnehmenden. Der Stellenwert der Wettbewerbe für Landschaftsarchitekturbüros, deren Handhabung und die Gründe der Teilnahme werden in der vorliegenden Arbeit ausführlich beschrieben. Außerdem wird aufgezeigt, wo Handlungsbedarf besteht. Gleichzeitig wird auch die Rolle der Wettbewerbe für die Landschaftsarchitektur untersucht. Die junge Disziplin ist noch immer nicht gänzlich etabliert. Können Wettbewerbe zu einer Positionierung beitragen? Wie wirken sie sich auf die Disziplin aus? In einer Tabelle wurden alle 142 ausgeforschten, in Österreich ausgeschriebenen Landschaftsarchitekturwettbewerbe zusammengestellt, der erste aus dem Jahr 1813. Diagramme sollen die Veränderungen der letzten 30 Jahre aufzeigen. Man kann aus ihnen ableiten, dass Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten an vielen Landschaftsarchitekturwettbewerben gar nicht teilnahmeberechtigt waren und oftmals noch immer übergangen werden. Weiters zeigen sie, welche Berufsgruppen auf den unterschiedlichen Gebieten der Freiraumplanung bevorzugt werden und welche diese Wettbewerbe gewinnen. Interviews mit Landschaftsarchitektinnen und Landschaftsarchitekten, Juroren, einem Vertreter der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten (BAIK) und Verantwortlichen seitens der Stadt Wien ergänzen das Bild. Sichtbar wird, dass nicht der finanzielle Profit zur Teilnahme verleitet, sondern die Verfolgung langfristiger Ziele im Vordergrund steht.

Zusammenfassung (Englisch)

Competitions are an important feature of the work of landscape architects. The biggest and most interesting projects are being assigned through competitions. However, the big amount of unpaid effort behind the contributions represents a risk for the participants. This paper sheds some light on questions like which role competitions play for landscape architecture firms, how they are elaborated and what are the reasons behind the desire to participate in them. In addition, suggestions and recommendations are given for the problematical areas where actions should be taken. At the same time the role of the competition had been looked into as well, since this new discipline is still not fully established. Could competitions contribute to a positioning? What impact do they have on this field? In a chart showed here, all 142 explored landscape architecture competitions which had taken place in Austria could be seen. The first one was in 1813. The diagrams show the changes in the last 30 years. It is apparent that in many of the competitions, the landscape architects werent at all eligible for participation but were still ignored. The diagrams also show which occupational groups of the different areas of open space planning are preferred and who wins. Interviews with landscape architects, jurors, a representative of the Austrian chamber of architects and engineers and planners of the city administration of Vienna complete the picture. It is obvious that it is not the financial profit that triggers participation. It is rather the long-term goals, which could be accomplished thanks to the competitions.