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Titelaufnahme

Titel
Abschätzung der Treibhausgasemissionen für eine Kompostanlage in Peru : kritische Betrachtung der CDM-Methodologie AMS III.F. der UNFCCC / eingereicht von Elisabeth Regina Zeiner
VerfasserZeiner, Elisabeth Regina
GutachterLechner, Peter
Erschienen2010
UmfangXI, 93 Bl. : Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Dipl.-Arb., 2010
Anmerkung
Zsfassung in engl. Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) Clean Development Mechanism Treibhausgasemissionen Bioabfall Kompostierung
Schlagwörter (EN)United Nations Framework Convention on Climate Change (UNFCCC) clean development mechanism greenhouse gas emissions organic waste composting
Schlagwörter (GND)Peru / Kompostanlage / Treibhausgas / Emission / Schätzung
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13840 Persistent Identifier (URN)
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Abschätzung der Treibhausgasemissionen für eine Kompostanlage in Peru [0.47 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Mit dem "Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen" (UNFCCC) und dessen Kyoto-Protokoll wurde der "Clean Development Mechanism" geschaffen. Er soll Entwicklungsländern bei einer nachhaltigen Entwicklung und Industrie- und Schwellenländern bei der Erreichung ihrer Reduktionsziele helfen. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Small Scale Methodologie AMS III.F. "Avoidance of methane emissions through controlled biological treatment of biomass". Diese Methodologie wird verwendet, um die Treibhausgasemissionen von Einrichtungen zu berechnen, die organische Abfälle behandeln. Sie kann auch für Kompostanlagen verwendet werden. Kompostierung verhindert Treibhausgasemissionen, da der anaerobe Abbau von organischen Abfällen auf einer Deponie und folglich die Produktion von Methan verhindert wird. Anhand der Methodologie werden die Treibhausgasemissionen einer bestehenden österreichischen Kompostanlage (23.750 t Ausgangsmaterial) berechnet (gesamt 340,5 t CO2-Äquivalente 2008). Eine Sensitivitätsanalyse zeigt, dass die Methanemissionen während der Kompostierung den größten Einfluss auf die Gesamtemissionen haben und durch eine optimale Prozessführung vermindert werden können. Die Berechnung der Emissionen für eine fiktive Kompostanlage in Peru mit 5.700 t Ausgangsmaterial pro Jahr führt zu Emissionen von 155,8 t CO2-Äquivalenten jährlich. Für eine Projektdauer von 10 Jahren werden die Emissionsreduktionen auf 35.900 t CO2-Äquivalente geschätzt. Die Methodologie AMS III.F. wird kritisch betrachtet und Vorschläge zu ihrer Verbesserung werden gemacht.

Zusammenfassung (Englisch)

The Kyoto Protocol of the "United Nations Framework Convention on Climate Change" created the "clean development mechanism". It should help developing countries reach sustainable development and industrialized and emerging countries to fulfil their emission targets. This work looks closer at the small-scale methodology AMS III.F.: Avoidance of methane emissions through controlled biological treatment of biomass. This methodology is used to calculate the greenhouse gas emissions of facilities treating organic waste and it is also suitable for composting plants. Composting reduces greenhouse gas emissions because it prevents the anaerobic decay of organic waste in landfills and thus the production of methane. According to the methodology, the greenhouse gas emissions for an existing composting plant in Austria (input 23.750 t) were calculated (total 340,5 t CO2-equivalents in 2008). A sensitivity analysis showed that the methane emissions during composting have the largest influence on the total emissions and can be reduced through proper management. The calculation for a planned composting plant in Peru (input 5,700 t/year) results in emissions of 155.8 t CO2-equivalents annually. For a project lifetime of 10 years, emission reductions of about 35,900 t CO2-equivalents are estimated. The methodology AMS III.F. is critically evaluated and suggestions to improve it are given.