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Titelaufnahme

Titel
Evaluating the persistence of Phlebiopsis gigantea in Norway spruce stumps after root rot protection treatment in a subalpine forest in Tyrol / from Robert Müller
VerfasserMüller, Robert
GutachterCech, Thomas L. ; Stauffer, Christian
Erschienen2015
Umfang45 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2015
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Phlebiopsis gigantea; Heterobasidion; DNA; DNA Barcode; Molekulare Identifikation
Schlagwörter (EN)Phlebiopsis gigantea, Heterobasidion; DNA; DNA barcoding; molecular identification
Schlagwörter (GND)Fichte / Subalpine Stufe / Wurzelschwamm / Biologische Schädlingsbekämpfung / Peniophora gigantea
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13635 Persistent Identifier (URN)
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Evaluating the persistence of Phlebiopsis gigantea in Norway spruce stumps after root rot protection treatment in a subalpine forest in Tyrol [1.89 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Heterobasidion parviporum ist der wichtigste Wurzel- und Stammfäule- Erreger der Fichte (Picea abies) in Europa. In subalpinen Fichtenbeständen ist dieser Pilz eine Gefahr für die Stabilität und damit die Schutzfunktion des Waldes. Das Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft (BFW) hat deswegen ein Projekt in einem subalpinen Wald in Osttirol durchgeführt, wo der Antagonist Phlebiopsis gigantea gegen Heterobasidion mit zwei verschiedenen biologischen Bekämpfungsmitteln getestet wurde. Das Ziel der vorliegenden Diplomarbeit war die Evaluierung der Persistenz von P. gigantea und deren Einfluss auf die pilzliche Biodiversität der Versuchsflächen sieben Jahre nach der Anwendung. Holzkerne wurden aus Fichtenstümpfen in drei verschiedenen Tiefen mit einem Zuwachsbohrer entnommen. Zur Identifizierung der entwachsenen Pilze wurden morphologische und molekulare Nachweisverfahren durchgeführt. Die PCR mit den pilzspezifischen Barcode Primern ITS1 / ITS4 identifizierte P. gigantea zweimal, während Heterobasidion nicht gefunden werden konnte. Die Klonierung und die Genbank BLAST Suche mit den erhaltenen Sequenzen ergab 34 verschiedene Pilzarten, die zu den Ascomyceten, Basidiomyceten, Hyphomyceten und unindentifizierten Taxa gehören. Die Behandlung mit dem kommerziellen Präparat von P. gigantea (Rotstop®) reduzierte die Pilz-Biodiversität drastisch, während der andere Stamm des Antagonisten aus Polen keinen Einfluss hatte. Die antagonistische Behandlung zeigte gute Ergebnisse, jedoch sollten weitere Studien mit natürlich vorkommenden Antagonisten durchgeführt werden, um eine biologische Bekämpfung gegen Heterobasidion in subalpinen Wäldern zu optimieren.

Zusammenfassung (Englisch)

Heterobasidion parviporum is the most important root and butt rot pathogen of Norway spruce (Picea abies) in Europe. In subalpine spruce stands, this fungus is a hazard to the stability and therefore the protective function of the stands. The Federal Research and Training Centre for Forests, Natural Hazards and Landscape BFW conducted a project in a subalpine forest in East Tyrol, where the antagonist Phlebiopsis gigantea was tested against Heterobasidion using two different biological strains. The aim of the present master thesis was the evaluation of the persistence of the antagonistic fungus P. gigantea and its influence on the fungal biodiversity on experimental plots seven years after the application. Wood cores were taken from spruce stumps in three different depths using an increment borer. For the identification of the outgrowing fungi morphological and molecular detection methods were performed. The PCR with the fungal barcode primers ITS1/ ITS4 detected P. gigantea two times, whereas Heterobasidion could not be found. The cloning approach and the Genbank - Blast search of the sequences indicated 34 different fungal species belonging to ascomycetes, basidiomycetes, hyphomycetes and unidentified taxa. The treatment with the commercial strain of P. gigantea (Rotstop®) decreased the fungal biodiversity, whereas the other strain of the fungus received from Poland did not. The antagonistic treatment showed good results, however further studies with naturally occurring antagonists should be performed.