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Titelaufnahme

Titel
Problem of fires on embankments along railway routes in Austria / presented by Natalie Arndt
VerfasserArndt, Natalie
Betreuer / BetreuerinGossow, Hartmut
Erschienen2007
UmfangXI, 184 Bl. : Ill., graph. Darst., Kt.
HochschulschriftWien, Univ. für Bodenkultur, Masterarb., 2007
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Funkenflug Boeschungsbrände Waldbraende oekonomische und oekologische Folgeschaeden Klimawandel Pflegemassnahmen
Schlagwörter (EN)flying sparks from braking trains fires on embankments forest fires economic and ecological damage climate change management measures
Schlagwörter (GND)Bahndamm / Brandgefahr / Brandschutz / Ingenieurbiologie
URNurn:nbn:at:at-ubbw:1-13534 Persistent Identifier (URN)
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Problem of fires on embankments along railway routes in Austria [7.86 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Funkenflug von bremsenden Zügen sowie herabfallende glühende Bremsklötze sind die Hauptgründe für Brände entlang von Bahnstrecken in Österreich. Insbesondere lange, steile und kurvige Strecken machen häufiges Bremsen notwendig und sind deswegen besonders anfällig für Brände. Zusammen mit vorherrschenden topographischen Bedingungen spielen die klimatischen Bedingungen sowie der Zustand des brennbaren Materials auf den Böschungen und in angrenzenden Wäldern eine erhebliche Rolle. Der Aufbau und Zustand des Brennmaterials erleichtert oder reduziert die Wahrscheinlichkeit eines Feuers über die Grenzen von Bahndämmen hinaus. Die Durchführung oder das Fehlen von Pflegemaßnahmen auf Bahndämmen spielt ebenso eine wichtige Rolle. Zwei Bahnstrecken typisch für die spezielle Situation in Österreich wurden für die Studie ausgewählt. Eine Strecke ist Teil der so genannten "Tauernstrecke" und befindet sich zwischen Mallnitz und Pussarnitz. Die zweite Strecke befindet sich entlang der Bahnstrecke Wien - Graz zwischen Bruck/Mur und Frohnleiten. Beide Strecken sind Teil von internationalen Transitstrecken und zeichnen sich durch eine hohe Zugfrequenz aus. Aus aktuellem Anlass wurde ein Waldbrand nahe Arnoldstein in die Untersuchung mit aufgenommen, der im Juli 2006 durch Funkenflug entstanden war. Brände haben an allen drei Strecken bedeutende ökonomische und teilweise auch ökologische Schäden verursacht. Untersuchungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Bahndämme entlang aller drei Strecken sehr anfällig für Brände sind. Der Zustand des Brennmaterials auf allen Bahndämmen unterscheidet sich abhängig vom Pflegezustand sichtlich voneinander. Insbesondere die Bahndämme entlang der Bahnstrecke Bruck/Mur - Frohnleiten befinden sich aufgrund mangelnder Wartung in einem relativ brandanfälligen Zustand. Aufgrund dessen werden sowohl ingenieurbiologische als auch waldbauliche Wartungsmaßnahmen zur Reduzierung des Brandrisikos entlang von österreichischen Bahnstrecken vorgeschlagen.

Zusammenfassung (Englisch)

Flying sparks from braking trains and damaged brakeshoes falling off the trains are the main reasons for also major forest fires along railway routes in Austria. Especially long, steep and curvy railway routes, as they frequently occur in Austria, make frequent braking necessary and are therefore responsible for embankment fires. Together with topographic conditions, climatic and fuel conditions play a significant role along railway routes and facilitate the spread of fire beyond the embankments. The performance or lack of vegetation tending measures plays a significant role in enhancing or reducing the fire risk along railway routes. Two railway routes characteristic for Austria were chosen for assessment. One route is part of the so-called "Tauernstrecke" and is located in Carinthia, the other one in Styria; both are part of two major international transit routes with a high train frequency. A third site has been chosen along the route between Villach and Arnoldstein, where a braking train has caused a major forest fire in July 2006. Along all three railway routes sparks from braking trains, or glowing brakeshoes, have caused major forest fires with significant economic and ecological damage. Investigation results indicate that all three railway routes are highly susceptible to fire. Fuel conditions on the embankments were found to differ significantly from each other depending on the state of fuel accumulation. Fire risk was found to be high along all railway routes making fuel management measures particularly necessary. Such management efforts consist of bio-engineering measures as well as mechanical measures, or even some amount of controlled burning, for the reduction of the fire risk along railway routes. Because forest stands are highly at risk of a fire outbreak, especially where they reach directly to the track, silvicultural measures to reduce the fire risk on embankments along railway routes are proposed as well.